Bionischer Handling Assistent findet zweites Zuhause im Deutschen Museum Träger des Deutschen Zukunftspreises 2010 in „Hall of Fame“ aufgenommen

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Im Jahr 2010 feierte Festo einen ganz besonderen Erfolg – den Gewinn des Deutschen Zukunftspreises für den Bionischen Handling Assistenten in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IPA. Dieser bekommt jetzt einen ganz besonderen Platz in der „Hall of Fame“ der Preisträger des Deutschen Zukunftspreises des Deutschen Museums und fügt sich damit in die Reihe bedeutender technischer Innovationen ein.

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Die Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2010 bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellungsmodule ihres Projektes, dem Bionischen Handling Assistenten, in der „Hall of Fame“ im Deutschen Museum, München. V.l.n.r: Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo, Markus Fischer, Leiter Corporate Design bei Festo und Andrzej Grzesiak, Fraunhofer Institut IPA.
Die Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2010 bei der feierlichen Eröffnung der Ausstellungsmodule ihres Projektes, dem Bionischen Handling Assistenten, in der „Hall of Fame“ im Deutschen Museum, München. V.l.n.r: Dr. Peter Post, Leiter Research and Programme Strategy bei Festo, Markus Fischer, Leiter Corporate Design bei Festo und Andrzej Grzesiak, Fraunhofer Institut IPA.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung hieß das Deutsche Museum den Bionischen Handling Assistenten jetzt bei sich willkommen. „Wir sind stolz, den Handling Assistenten im Deutschen Museum für viele Menschen zugänglich zu machen. Die Freude ist groß, damit den Besuchern näher bringen zu können, was für ein technologischer Durchbruch mit diesem Projekt gelungen ist“, kommentierte Preisträger Dr. Peter Post die feierliche Enthüllung des Ausstellungsmoduls. Zu bestaunen ist der Bionisch Handling Assistent die nächsten zehn Jahre in der „Hall of Fame“ der Preisträger des Deutschen Zukunftspreises im Deutschen Museum. An vier Teilmodulen erlebt der Besucher was die Innovation von Festo und Fraunhofer tatsächlich ausmacht und kann den sogenannten „Rüssel“ einmal in Action sehen.

Vorbild Elefantenrüssel

Flexibel bewegen und präzise greifen: der Bionische Handling-Assistent ist ein nachgiebiger Greifarm, dessen Struktur und Gesamtfunktionsweise dem Elefantenrüssel nachempfunden sind. Bisherige, konventionelle Systeme und Industrieroboter sind weitaus weniger nachgiebig und müssen zum Schutz hinter Gitter. Anders der Bionisch Handling Assistent: denkbar ist sein Einsatz als Assistenzsystem für Menschen in Industrie oder Haushalt, das aufgrund seiner besonderen Nachgiebigkeit eine sichere Interaktion zwischen Mensch und Technik ermöglicht. Das prämierte Bundespräsident Wulff 2010 mit dem Deutschen Zukunftspreis.

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Ideenplattform für neue Entwicklungen

Doch mit dem Gewinn des Zukunftspreises ist die Geschichte des Bionischen Handling Assistenten noch nicht zu Ende geschrieben: Zur Hannover Messe 2011 hat Festo bereits einige Weiterentwicklungen gezeigt. So können die Greiffinger jetzt fühlen, d.h. sie sind mit Drucksensoren ausgestattet, so dass der Assistent nun je nach Bedarf unterschiedlich fest zugreifen kann.

Eine andere wichtige Entwicklung, der Robotino XT, zielt auf die Mobilität des Assistenten. Beim Robotino XT verbindet Festo das bisherige mobile Lernsystem mit dem Bionischen Handling-Assistenten, ermöglicht somit das Aufheben und Greifen von Gegenständen in Bodennähe. Durch die kontinuierliche Optimierung der einzelnen Technologien entwickeln die Ingenieure und Designer nicht nur den Bionischen Handling-Assistenten selbst weiter. Vielmehr bietet der Technologieträger Festo seinen Partnern und Kunden vielschichtige Erkenntnisse und Ansätze, gemeinsam neue Produkte und Applikationen zu entwickeln und zu verbessern.

Zu sehen ist die Ausstellung täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr im Deutschen Museum.

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