Conquistador Roboter?

Trend! Kollege Roboter erobert den Mittelstand

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Einige fürchten sich vor dem Roboter als Kollege

Den neuen Roboterkollegen sehen aber nicht alle Mitarbeiter mit Freuden entgegen, wie sich zeigt. Denn ein Fünftel gab an, sich im Falle einer Einführung überflüssig zu fühlen, 15 Prozent sind von dem Gedanken „überfordert“ und 13 Prozent hätten schlicht Angst vor den Neuerungen. Produktionsleiter gaben zu, die Komplexität bei der Arbeit mit Robotern zu fürchten (24 Prozent). Diese Sorgen müsse das Management ernst nehmen. Begleitmaßnahmen könnten den Wandel erleichtern. Am wichtigsten sind den Befragten Trainings und Upskilling-Programme, die sie für die Arbeit mit Robotern befähigen, wofür sich 34 Prozent aussprechen.

Auch organisatorische Jobs und eine gute Planung sind betroffen: Fast ein Drittel (32 Prozent) ist der Meinung, dass kein Mitarbeiter ausschließlich mit Robotern arbeiten sollte. Zudem wünschten sich viele eine Mitsprache dabei, welche Aufgaben an Roboter übergeben werden und welche nicht (29 Prozent). Etwa ein Drittel (27 Prozent) gab an, durch die Arbeit mit Robotern gegebenenfalls mehr Zeit für höherwertige Aufgaben zu haben. Diese Gruppe wünscht sich dementsprechend eine gute Planung dazu, welche neuen Aufgaben auf sie zukommen werden.

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Grundeinkommen und Steuererleichterungen werden gefordert

Digitale Roboter können sich im Durchschnitt schon innerhalb von sechs Monaten amortisieren“, betont Patrick Heimburger, CRO (Chief Revenue Officer) und Co-Founder von Fruitcore Robotics. Sie würden sich deshalb in vielen Bereichen der Wirtschaft zwangsläufig verbreiten. Eine Digitalisierung und Automatisierung in der Breite stelle einen nicht zu unterschätzenden Wandel dar. „Wir haben Fachkräfte deshalb auch gefragt, wie die Politik diesen Wandel begleiten könnte“, führt Heimburger weiter aus. Dabei sprechen sich die meisten für bessere Bildungspakete aus, die aus seiner Sicht vor allem auch in allen technischen Ausbildungen Sinn machen.

Schulen und weiterführende Bildungseinrichtungen sollten besser technische Programme anbieten, um die Gesellschaft besser auf eine Roboterautomatisierung in der Breite vorzubereiten, fordern 41 Prozent der Befragten. Über ein Drittel (37 Prozent) wünscht sich Anreize für Privatunternehmen, eine bessere Ausbildung für den Wandel anzubieten. Genau ein Drittel würde sich zudem besser fühlen, gäbe es ein Bedingungsloses Grundeinkommen als „Sicherheitsnetz“. Und ein Viertel halten eine Robotersteuer für eine gute Idee, die gegebenenfalls reduzierte Einkommenssteuerbeiträge kompensieren könnte.

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