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Industrie 4.0 Trumpf und Fraunhofer IPA für die Zukunft der Blechbearbeitung

Redakteur: Sariana Kunze

Gemeinsam wollen der Werkzeugmaschinen-Spezialist Trumpf und das Fraunhofer IPA in einem sogenannten "Trumpf Lab" auf dem Stuttgarter Technoligie- und Innovationscampus, kurz S-TEC, Lösungen für die Fertigungstechnik im Rahmen von Industrie 4.0 entwickeln. Über 5 Jahre wollen die Forscher gemeinsam Erkenntnisse zur Fabrik der Zukunft in der Blechbearbeitung verankern.

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v.l. Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, und Prof. Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, arbeiten bei der Grundlagenforschung zu Industrie 4.0 zusammen.
v.l. Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, und Prof. Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, arbeiten bei der Grundlagenforschung zu Industrie 4.0 zusammen.
(Clemens Hess, Fraunhofer IPA)

"Wir bündeln mit diesen Initiativen öffentliche und privatwirtschaftliche Forschungsaktivitäten an einem Ort und greifen gezielt Themen mit starker gesellschaftspolitischer Relevanz auf", erklärt Prof. Thomas Bauernhansl, Leiter des Fraunhofer IPA. "Dieses ,Industry-on-Campus-Konzept ist eine Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsumgebung, in der Lösungen greifbar gemacht werden. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Trumpf und bin optimistisch, dass die Resultate, die aus dieser Kooperation gewonnen werden, nicht nur für das Unternehmen selbst marktrelevant sind, sondern auch für andere Firmen aus anderen Branchen." Im neuen Trumpf Lab werden Mitarbeiter beider Projektpartner gemeinsam am Fraunhofer IPA Grundlagenforschung zum Thema Industrie 4.0 betreiben. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf zahlreiche Facetten der Fabrik der Zukunft. In ersten Startprojekten werden die Bereiche Intralogistik, Serviceorientierte Maschine und Selbststeuernde Produktion bearbeitet. Über die Laufzeit der Kooperation sollen sich die Inhalte weiterentwickeln, sodass regelmäßig neue Projektthemen hinzukommen sollen.

Ziel ist ein neues Niveau

Die Erwartungen von Dr. Heinz-Jürgen Prokop, Geschäftsführer Entwicklung und Einkauf bei Trumpf Werkzeugmaschinen, sind entsprechend hoch: "Wir versprechen uns viel von der Zusammenarbeit, da zwei unterschiedliche Perspektiven unter einem Dach vereint werden: Tiefe Kenntnisse über Kundenbedürfnisse, Technologien und Märkte in der Blechbearbeitung auf der Seite von Trumpf und der wissenschaftliche Ansatz sowie umfangreiche Erfahrungen aus vielen Industrieprojekten zu Industrie 4.0 auf Seiten des Fraunhofer IPA. Diese Kombination birgt großes Innovationspotenzial. Wir werden Ideen für neue Lösungen und Geschäftsmodelle erarbeiten und diese anwendungsnah anhand von Funktionsmustern weiterentwickeln. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Produktivität und Wirtschaftlichkeit von Betrieben in der Blechfertigung auf ein neues Niveau zu heben."

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