Push-in-Anschlusstechnik

Übersichtliche und dauerhaft markierte Gebäudeinstallation

01.08.2011 | Autor / Redakteur: Stefan Schröder / Ines Stotz

Die neue Generation von Installationsklemmen mit Push-In-Technik – leichtes und werkzeugloses Stecken von Leitern und optimal positionierte Beschriftungsflächen.
Die neue Generation von Installationsklemmen mit Push-In-Technik – leichtes und werkzeugloses Stecken von Leitern und optimal positionierte Beschriftungsflächen.

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Geringe Baugröße und Übersichtlichkeit sind wichtige Anforderungen an die Installationstechnik. Hinzu kommen einfache Wartung sowie eine hohe Flexibilität bei der Nutzungsänderung - insbesondere von gewerblich genutzten Gebäuden. Für diese Anforderungen an die Gebäudeinstallation bietet Phoenix Contact eine neue Installationsklemmen-Baureihe mit Push-In-Anschlusstechnik. Auch die Markierung der Klemmen wird einfacher und übersichtlicher.

Die Zeit von der Planung bis zur Fertigstellung beim Bau von Zweck-, Büro- und Industriegebäuden ist ein wesentlicher Faktor bei der Auftragsvergabe. Um die Bauzeiten zu verkürzen, kommen bei allen Gewerken mehr und mehr Fertigbauelemente zum Einsatz. Dies stellt auch an die Elektroinstallation neue Anforderungen. Nur die sichere und einfache Montage und Inbetriebnahme ermöglicht einen schnellen Bezug des Gebäudes und damit eine frühzeitige Nutzung.

Einfache, sichere und schnelle Leitermontage

Gebäude-Installationsverteiler werden in kürzester Zeit geplant, aufgebaut, verdrahtet und auf der Baustelle montiert sowie mit den Leitern aus dem Gebäude verbunden. Vorteilhaft ist hier eine werkzeuglose Anschlusstechnik. Auf engstem Raum müssen sowohl die mit Aderendhülsen vorkonfektionieren flexiblen Leiter für die interne Verdrahtung im Installationsverteiler wie auch die starren Leiter aus dem Gebäude einfach und sicher montiert werden.

Die neue Baureihe der PITI-Installationsklemmen bis 10 mm², die werkzeuglos verdahtet werden, wurde für diese Anforderungen entwickelt. Die Klemmen ermöglichen den einfachen und direkten Anschluss starrer und flexibler Leiter, die mit Aderendhülse vorkonfektioniert sind. Bislang ging das bestenfalls nur bei starren Leitern im Nennquerschnitt der Klemmen. Bei der PITI-Anschlusstechnik reduziert die spezielle Federkontur die Einsteckkräfte um 50 Prozent. So werden Leiter ab 0,34 mm² direkt und federleicht gesteckt.

Der aus Steckdosen und Schaltern bekannte Betätigungsdrücker wurde auch in die neuen Installationsklemmen integriert. Flexible Leiter ohne vorkonfektionierte Aderendhülse werden nun mittels Schraubendreher oder sogar mit einem Kugelschreiber angeschlossen. Der Drücker verhindert ein Fehlstecken sowie die Zerstörung von Klemmenstellen durch Falschbedienung – etwa mit einem ungeeigneten Schraubendreher.

Zudem bietet der Drücker eine vollisolierte Bedienmöglichkeit. Zwar widerspricht das Arbeiten unter Spannung den Unfallverhütungsvorschriften und Normen, aber in der Praxis kommt es dennoch vor. Das Drückerelement trennt die innen liegenden stromführenden Kontaktelemente vom Bedienwerkzeug über den Isolierwerkstoff - und ermöglicht somit einen sicheren Berührschutz.

Einfaches Markieren mit Übersicht

Beim Bau von Installationsverteilern zählt jeder Millimeter — für immer mehr Anschlüsse bleibt immer weniger Platz. Bei der schnellen Inbetriebnahme und bei der Wartung muss alles übersichtlich bleiben. Mit den neuen PITI-Dreistock-Installationsklemmen werden bei nur 5,2 mm Baubreite Leiter von 0,25 bis 4 mm² und 30 A angeschlossen. Jede Klemmstelle wird großflächig und eindeutig beschriftet. Die Beschriftungsflächen an den Klemmen sind erstmalig so angeordnet, dass jede Klemmstelle – unabhängig von der Einbaulage im Installationsverteiler – gut erkennbar ist.

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