Stromversorgung

Überspannungs-Ableiter sichert die Verfügbarkeit hochsensibler Anlagen

| Redakteur: Ines Stotz

(Dehn + Söhne)

Der Überspannungs-Ableiter Dehnguard SE H LI von Dehn + Söhne schützt alle Anlagen, die hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit bieten müssen. Mit der Lifetime Indication-Funktion hat er ein Frühwarnsystem, das den Anwender rechtzeitig vor Ausfall des Überspannungsschutzes warnt.

Der Überspannungs-Ableiter hat ein Ableitvermögen von Imax bis 65 kA (8/20μs) bei einen Bauform von nur 1,5 Teilungseinheiten. Die Geräte sind Typ 2-Ableiter (SPD Typ 2) und entsprechen den normativen Anforderungen der DIN EN 61643-11. Sie weisen bei einer Nennspannung von 230 V AC einen Schutzpegel von ≤1,5 kV auf. Es gibt sie von 75 V AC bis 1000 V AC.

Als Einzelgeräte oder aber in Kombination ermöglichen sie immer die richtige Schutzbeschaltung. (z.B. in Offshore-Windenergieanlagen, Rechenzentren und Kraftwerken)

Einfacher Wechsel des Schutzmoduls

Alle weiteren Vorteile des modularen Designs der Dehnguard-Familie, wie die Modulverriegelung und die verwechslungssichere Schutzmodul-Kodierung, wurden auch in die SE H LI-Produkte überführt. So lässt sich im Bedarfsfall der Schutzmodul-Wechsel einfach und ohne Hilfswerkzeug durch die Modulentriegelungstaste der Schutzmodule vornehmen. Zudem ist der Ableiter vibrations-und schockgeprüft nach EN 60068-2.

Einbindung in Condition-Monitoring-Systeme

Die 3-stufige Sichtanzeige grün – gelb – rot, gekoppelt mit einem potenzialfreien Wechslerkontakt zur Fernmeldung, informiert jederzeit über die Funktionsbereitschaft des Überspannungsschutzes. Besteht infolge einer erhöhten energetischen Belastung die Möglichkeit einer irreversiblen Veränderung der Varistorstruktur, so wird dem Anwender durch die gelbe Sichtanzeige und die aktivierte Fernmeldung der Wechsel des Überspannungs-Schutzmoduls empfohlen – und dies bevor die Anlage schutzlos ist. Denn bis zur roten Anzeige bleibt der Ableiter voll funktionsfähig. So besteht die Möglichkeit der Einbindung in Condition-Monitoring-Systeme und präventive Wartungskonzepte sind damit einfach umsetzbar (z.B. bei Offshore-Windenergieanlagen).

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