Trebing + Himstedt

Überwachungssoftware für industrielle Netzwerke in der Produktion ausgezeichnet

| Redakteur: Sariana Kunze

Stefan Trebing (2.v.l) und Steffen Himstedt (2.v.r.) nehmen den Preis vom IHK-Präsident Hans Thon (l.) und Minister Harry Glawe (r.) entgegen.
Stefan Trebing (2.v.l) und Steffen Himstedt (2.v.r.) nehmen den Preis vom IHK-Präsident Hans Thon (l.) und Minister Harry Glawe (r.) entgegen. (IHK zu Schwerin)

Trebing + Himstedt wurde am 1. November von der Industrie- und Handelskammer in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und den Technologiezentren des Landes der „Ludwig Bölkow-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern 2012“ für die „intelligente Lösung zur kosten- und ressourcenschonenden Überwachung industrieller Netzwerke in der Produktion“ verliehen.

Der Name Ludwig Bölkow steht für Visionen, die Realität wurden. Hochinnovative Produkte sind mit dem Namen verbunden. Dem entsprechend wurde durch die Jury die Entwicklung der neuartigen Überwachungssoftware TH Scope gewürdigt. Das Trebing + Himstedt Produkt TH Scope ist eine intelligente Software zur Überwachung von vernetzten Produktionssystemen innerhalb der Industrie. Durch den Einsatz des TH Scope wird die dauerhafte Verfügbarkeit von Produktionsanlagen gesichert und teure Ausfälle kostenintensiver Anlagen können frühzeitig vermieden werden. Der TH Scope ermöglicht erstmals das dauerhafte Monitoring großer industrieller Netzwerke, wie es aus der „Office IT“ bekannt ist, mit vertretbarem technischen Aufwand und Kosten. Durch das permanente Monitoring meldet sich das Netzwerk proaktiv selbst bei Verschlechterung des Netzzustandes oder aufgetretenen Fehlern.

Die Überwachungssoftware unterstützt die gängigen im industriellen Umfeld genutzten Kommunikationsprotokolle Profibus, Profinet und Industrial Ethernet und kann damit in 80 Prozent der am Weltmarkt vorhandenen Netzwerke eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei die einfache Bedienbarkeit der Software für den Anwender, die ein schnelles Eingreifen im Falle eines auftretenden Fehlers ermöglicht und die deren Behebung erheblich beschleunigt. Der Ludwig Bölkow-Technologiepreis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

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