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Energiekosten Ukraine-Krise bestimmt weiter den Preis

| Redakteur: Carina Schipper

Der Energiepreisindex der Ispex AG verzeichnet für August einen leichten Rückgang des Strompreises. Für Gas hingegen müssen die Unternehmen mehr Geld in die Hand nehmen als im Vormonat.

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Die Krise in der Ostukraine findet kein Ende und beeinflusst die Energiepreise - Battalion Donbas in der Region Donetsk
Die Krise in der Ostukraine findet kein Ende und beeinflusst die Energiepreise - Battalion Donbas in der Region Donetsk
(Bild: Wikimedia commons)

Mit durchschnittlich 4,08 Cent pro kWh liegen die Ausgaben für Elektrizität ein wenig unterhalb des Niveaus von 4,25 Cent pro kWh im Juli. Der Strompreis an den Energiebörsen bewegte sich laut den Analysten von Ispex vor allem seitwärts und blieb bei einem geringen Aufwärtstrend also stabil. Das gelte jedoch nicht für die kommenden Jahre, so die Prognose von Ispex. Derzeit decken sich viele Unternehmen auf Grund der „niedrigen“ Preise schon für weiter entfernte Jahre ein.

Die Speicher sind voll

Gas schlägt mit 2,63 Cent je kWh im August 0,07 Cent teurer zu Buche als vorher. Die anhaltende Ukraine-Krise sorge bei den Kunden für Zurückhaltung, erklärt Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der Ispex AG. Weiter sieht er bei einer Eskalation des Konflikts sprunghafte Preissteigerungen. Doch vorerst gibt die Bayreuther Untersuchung Entwarnung. Die Gasspeicher seien gut gefüllt und es drohe kaum ein Engpass, heißt es. Für die Jahre 2016 und 2017 sei der Verlauf der weltpolitischen Ereignisse abzuwarten, erläutern die Experten.

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