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Steckverbindersystem

Umspritzte Hybridsteckverbinder für Servoantriebe

| Redakteur: Kristin Rinortner

Conec hat mit der Serie SuperCon ein kompaktes Hybridsteckverbindersystem entwickelt, das Spannungsversorgung und Datenübertragung über eine Hybridleitung überträgt.

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(Bild: Conec )

Das Unternehmen ergänzt die bestehenden Baugrößen B12 und B17 um umspritzte Flansche und Steckverbinder in der Baugröße B23. Polzahlen und Bemessungsspannungen variieren nach Baugröße. Der 360° geschirmte Datenkern ist für Industrial Ethernet Cat.- 5 mit Litzenquerschnitt AWG 22 ausgelegt.

Die Verriegelung wird mit einem Bajonettschnellverschluss sichergestellt, so dass eine zeitraubende Verschraubung mittels Drehmomentschlüssel entfällt. Durch eine Vierteldrehung wird eine sichere Verbindung und eine IP67-Schutzart erreicht. Das Bajonett kann nur verriegelt werden, wenn die Hybridsteckverbinder komplett gesteckt sind. Die Gefahr eines Ausfalls durch nicht komplett gesteckte oder definiert verschraubte Steckverbinder wird somit stark reduziert.

Die B23-Hybridsteckverbinder werden mit zwei Polzahlen der Leistungskontakte angeboten. Die 5-polige (4+PE) Variante mit einem Bemessungsstrom von 32 A/30°C und einer Bemessungsspannung von 630 V AC ist für Litzenquerschnitte bis AWG12/4,0 mm² ausgelegt. Die Variante mit 6 (3+PE+2) Leistungskontakten bietet zusätzlich zwei weitere Leistungskontakte für Querschnitte von AWG14/2,5 mm².

Diese sind für einen Bemessungsstrom von 20 A/30°C und eine Bemessungsspannung von 630 V AC ausgeleht und können beispielsweise für eine Bremse an Servomotoren verwendet werden (verfügbar ab Spätsommer).

Drei unterschiedliche Codierungen je Steckgesicht sorgen dafür, dass für unterschiedliche Einsatzzwecke untereinander unversteckbare Steckverbinder erzeugt werden können.

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