Nachhaltige Zukunft Wie Abfall mithilfe von Messtechnik zur Energiequelle wird
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Müll gehört zu den größten Problemen unserer Zeit. Allein in der Prozessindustrie entstehen jährlich mehrere Millionen Tonnen nicht wiederverwertbarer Abfall, der auf riesigen Deponien gelagert wird – ein wesentlicher Treiber der Umweltverschmutzung, der zudem 5 Prozent der weltweiten Kohlenstoffemissionen verursacht. Doch was wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, Abfall in erneuerbare Energien und Wasserstoff umzuwandeln?
Genau dieses Ziel verfolgt Wildfire Energy. Doch solche Anlagen zu entwickeln und betreiben, ist komplex und erfordert eine präzise Überwachung kritischer Prozessparameter. Um diese Anforderungen zu meistern, setzt das australische Start-up bei der Entwicklung der Pilotanlage auf die Messtechnik-Expertise von Endress+Hauser.
Technologie für mehr Ressourceneffizienz
Angesichts der wachsenden Nachfrage nach kosteneffizienter Wasserstofferzeugung bei gleichzeitig reduzierten Treibhausgasemissionen hat das australische Cleantech-Unternehmen Wildfire Energy ein Anlagendesign entwickelt. Basierend auf dem bewährten Vergasungsprozess bei über 800 Grad unterscheidet sich diese Technologie grundlegend von herkömmlichen Verfahren und setzt neue Maßstäbe in der Branche. Bei der horizontalen Vergasung mit beweglicher Injektion (Moving Injection Horizontal Gasification, MIHG) injiziert das Verfahren den Sauerstoff horizontal unter die Abfallschicht, wodurch der Abfall besonders effizient in erneuerbares Synthesegas und Wasserstoff umgewandelt wird.
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