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International Federation of Robotics (IFR) Und Roboter schaffen doch Arbeitsplätze

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Neueste Untersuchungen räumen jetzt mit dem Mythos auf, dass Automatisierung Arbeitsplätze bedroht. Dass trotz der großen Rezession mehr Arbeitsplätze in der florierenden Elektronikbranche erhalten werden konnten, ist nämlich den Robotern zuzuschreiben.

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Robotik ist vor allem dann entscheidend für den Produktionsprozess, wenn das Produkt ohne flexible Automationsprozesse nicht präzise, einheitlich oder kostengünstig genug hergestellt werden kann.
Robotik ist vor allem dann entscheidend für den Produktionsprozess, wenn das Produkt ohne flexible Automationsprozesse nicht präzise, einheitlich oder kostengünstig genug hergestellt werden kann.
(Daimler)

Einem Bericht des internationalen Verband der Robotikindustrie, der International Federation of Robotics (IFR) zufolge sorgte die Robotikbranche zwischen 2008 und 2011 für bis zu 80.000 Arbeitsstellen im Elektroniksektor.

Der IFR-Bericht beruht auf einer aktualisierten Studie des Forschungsinstituts Metra Martech aus dem Jahr 2013. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass jeder eingesetzte Roboter 3,6 neue Stellen mit sich bringt. Durch den Einsatz von Robotik bis zum Jahr 2016 in der Elektronikbranche sollen demnach weltweit 110.000 weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Dieser ermutigende Wachstumstrend zeigt, dass Roboter tatsächlich den Arbeitsmarkt beleben”, sagt der Präsident der IFR, Arturo Barconcelli. „Besonders in der Elektronikindustrie wird immer wieder betont, wie extrem schnell und genau Roboter auch langweilige, monotone Aufgaben erledigen. Derartige Produktionsniveaus lassen sich auf andere Weise einfach nicht erreichen. Die weltweite Nachfrage nach Smartphones, Computern, Videokonsolen und der neuesten Generation von High-Tech-Elektronik kann nur mit robotergestützter Automatisierung befriedigt werden.”

Roboter schaffen einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard

Dem Bericht zufolge ist Robotik vor allem dann entscheidend für den Produktionsprozess, wenn das Produkt ohne flexible Automationsprozesse nicht präzise, einheitlich oder kostengünstig genug hergestellt werden kann. Diese Anforderung an einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard zu erschwinglichen Preisen hat den höchsten Jobzuwachs im Elektroniksektor seit 2011 bewirkt. Man darf erwarten, dass dieser Aspekt bei weiterem technologischem Fortschritt noch mehr an Bedeutung gewinnt.

Das Wachstum des Arbeitsmarkts geht auf die Bestrebungen der Elektronikhersteller und ihrer Zulieferer zurück, die gestiegene Nachfrage angemessen zu bedienen. Hersteller expandieren, bauen zusätzliche Anlagen, stellen Automatisierungsexperten, Techniker und Supportpersonal ein. Die regionale Wirtschaft und Infrastruktur profitieren von dem Folgeeffekt dieser Investitionen in die Produktion.

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