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Go Future Klub Universität Stuttgart will enger mit KMUs zusammenarbeiten

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Initiative Go Future Klub will kleinen und mittleren Unternehmen besseren Zugang zur Universität Stuttgart bieten. Nicht nur den Unternehmen, auch den Studenten sollen damit neue Perspektiven gezeigt werden.

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Als erste deutsche Hochschule bietet die Universität Stuttgart über den Go Future Klub KMUs einen exklusiven Zugang zu ihren wissenschaftlichen Leistungen und Ressourcen.
Als erste deutsche Hochschule bietet die Universität Stuttgart über den Go Future Klub KMUs einen exklusiven Zugang zu ihren wissenschaftlichen Leistungen und Ressourcen.
(Bild: Gofuture Klub)

Die Universität Stuttgart bietet kleinen und mittleren Unternehmen Zugang zu ihren wissenschaftlichen Leistungen und Ressourcen. Dabei helfen soll der Go Future Klub – das Konzept der Initiative dient allein der Zusammenarbeit zwischen KMUs und der Universität Stuttgart.

„Die Universität Stuttgart will neue Wege mit den kleinen und mittleren Unternehmen gehen. Anders als Großkonzerne haben diese Unternehmen ihr Potenzial bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen noch nicht ausgeschöpft“, erklärt der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Wolfram Ressel. Mit dem Klub wolle die Universität den Unternehmen Angebote für die langfristige Sicherung ihrer Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit bieten. „Zudem erhalten die Studierenden Einblicke in Arbeitsfelder der Zukunft.“

„Der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands beruht auf der Kreativität des Mittelstands“

Der Klub soll ausschließlich der Zusammenarbeit zwischen KMUs und der Wissenschaft dienen.
Der Klub soll ausschließlich der Zusammenarbeit zwischen KMUs und der Wissenschaft dienen.
(Bild: Gofuture Klub)

Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Fachkräftemangel stellen kleine und mittelständische Unternehmen vor immer neue Herausforderungen. Auch die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt fordern von allen Beteiligten in der Wirtschaft neue Denkansätze. „Oft zieht es die Studierenden zu den weltweit renommierten Konzernen“, sagt Ressel. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass der wirtschaftliche Erfolg und die Innovationsfähigkeit Deutschlands auch in erheblichem Maß auf der Kreativität des Mittelstands beruhen. Wir wollen für unsere Studierenden daher die ‚Hidden Champions‘ attraktiv machen.“

Zusätzlich zu dem primären Ziel der Forschung und Lehre will Ressel den Studierenden neue Wege in den Arbeitsmarkt aufzeigen: „Auch kleine und mittlere Unternehmen bieten attraktive und zukunftssichere Jobs an. Das Problem ist jedoch, dass viele dieser Unternehmen bei den jungen Menschen bislang eher unbekannt sind. Gerade wegen dem Fachkräftemangel in unserer wirtschaftsstarken Region besteht Handlungsbedarf.“

Go Future Klub soll Mitte März vorgestellt werden

Der Go Future Klub sei, erklärt der Rektor, eine neue Initiative mit einem breiten Angebot. Die Initiative biete Zugang zu persönlichen Ansprechpersonen an der Universität, wissenschaftliche Foren und direkte Kontakte zu Studierenden und Wissenschaftlern. Darüber hinaus hätten die Unternehmen die Möglichkeit, an Veranstaltungen der Universität im In- und Ausland teilzunehmen. „Von dem Klub sollen alle profitieren – Unternehmen, Studierende und die Universität Stuttgart“, sagt Ressel.

Der Go Future Klub basiert auf einer Idee zweier Stuttgarter Unternehmer, die zusammen mit der Universität Stuttgart entwickelt wurde. Gründer des Klubs sind die Geschäftsführer der Suxes GmbH, Jürgen Fürst, und von Dau Kommunikation GmbH, Christian Dau. Am 15. März 2017 stellt der Rektor der Universität Stuttgart den Klub und dessen Leistungen auf einer Informationsveranstaltung vor. Die Mitgliedschaft ist an einen jährlichen Mitgliedsbeitrag geknüpft, der sich an der Mitarbeiterzahl des jeweiligen Unternehmens orientiert. (kj)

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