Verbindungstechnik

USB-Aktionsradius: 5-Meter-Beschränkung aufgehoben

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Extreme USB im Einsatz

Um den unterschiedlichen Anforderungen an den Integrationsgrad gerecht zu werden, sind Extreme USB-Lösungen in verschiedenen Konfigurationen verfügbar: zunächst als fertiges Gerät im Gehäuse, wobei auch eine kundenspezifische Bedruckung, z.B. mit eigenem Logo, möglich ist. Ist ein separates Gehäuse nicht gewünscht, lässt sich die „Turnkey“ genannte Leiterplatte alleine im Kundengehäuse integrieren. Für große Stückzahlen lohnt sich, über eine Integration von Extreme USB als DIMM-Baugruppe oder auf IC-Basis in der eigenen Schaltung nachzudenken.

Bild 6 zeigt die Turnkey-Baugruppen. Die LEX-Leiterplatte trägt eine USB A-Buchse für den Anschluss des Hosts und eine RJ45-Buchse für die Extreme USB-Strecke. Auf dem REX sind die RJ45-Buchse und gegenüber die USB-Buchsen des Hubs erkennbar.

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Um Switchable USB einzusetzen, müssen wenigstens 3 einzelne Extender-Einheiten (Lokal oder Remote) vorhanden sein, um eine Schaltfunktion durchzuführen (z.B. ein lokaler und zwei Remote). Jede Extender-Lösung lässt sich gemischt einsetzen.

Ausblick: USB 2.0 bleibt attraktiv

Obwohl USB3.0 und 3.1 den letzten, aktuellen Entwicklungsstand darstellen, haben die Vorgänger-Versionen ihre Berechtigung noch nicht verloren. Für viele und ganz besonders für als Eingabegerät verwendete USB-Devices wie Tastatur, Maus oder Touchscreen reicht die vorhandene Bandbreite aus, und die von Switchable USB ergänzten Funktionen machen USB 2.0 attraktiv für den Einsatz in Bereichen, wo es auf robusten und sicheren Betrieb ankommt. Switchable USB ergänzt Video-Kreuzschienen, die auf die Umschaltung von Grafik-Signalen ausgelegt sind, um die Umschaltung der USB-Geräte wie Touchscreen, Tastatur und Maus.

* *Rudolf Sosnowsky, Leiter Marketing und Applikation bei HY-Line Computer Components Vertriebs GmbH, Unterhaching

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