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Osram Vatikan hält an Osram-Beleuchtung fest

| Redakteur: Sariana Kunze

Osram erhält vom Vatikan "grünes Licht". In diesem Fall hat es allerdings nichts mit dem zahlreichen und weltweiten Stellenabbau des Beleuchtungsspezialisten Osram zu tun, viel mehr geht es um die Beleuchtung der wertvollsten Kunstsammlung der katholischen Kirche.

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Osram wird die Zusammenarbeit mit dem Vatikan für die Beleuchtung des Vatikanischen Museums vertiefen.
Osram wird die Zusammenarbeit mit dem Vatikan für die Beleuchtung des Vatikanischen Museums vertiefen.
(Giampaolo Capone)

Osram wird die Vatikanische Museen auch weiter mit Licht versorgen. Beide Seiten haben einen mehrjährigen Kooperations-Rahmenvertrag zur möglichen Zusammenarbeit bei weiteren Projekten unterzeichnet. Derzeit rüstet Osram bereits die Sixtinische Kapelle des Vatikans mit einer neuen LED-basierten Lichtlösung aus. „Unsere Kunst und Architektur stellt höchste Anforderungen an Licht. Daher nutzen wir herausragende Lichtinstallationen. Bei der Einweihung der Sixtinischen Kapelle Ende Oktober wird sich die Öffentlichkeit ein erstes Bild davon machen können“, sagt Antonio Paolucci, Direktor der Vatikanischen Museen.

Osram und die Vatikanischen Museen manifestieren mit dem Rahmenvertrag ihre Absicht, die wissenschaftliche Kooperation weiter zu entwickeln. Ziel ist dabei die Erforschung neuer Technologien, die dafür sorgen, dass das künstlerische Erbe der Vatikanischen Museen erhalten bleibt.

Wenn Kunst in Würde altert

Die Lösung, welche aktuell in der Sixtinischen Kapelle aufgebaut wird, ist ein Beispiel für diesen Ansatz. Sie besteht aus rund 7.000 LED und trägt vor allem dem konservatorischen Aspekt Rechnung. Die Beleuchtungsstärke von etwa 50 bis 100 Lux (zuvor fünf bis zehn Lux) sorgt dafür, dass man die Kunst gut erkennen kann, sie aber möglichst wenig altert. Zudem wird sie 60 Prozent weniger Strom verbrauchen als die aktuell installierte Variante.

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