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Fluid- und Antriebstechnik VDMA meldet Aufschwung für Fluid- und Antriebstechnik

| Redakteur: Katharina Juschkat

Für das Jahr 2017 erwartet die Fluid- und Antriebstechnik einen positive Produktionsentwicklung, meldet der VDMA. Außerdem zeigt der VDMA in einer Sonderschau auf der Hannover Messe Strategien zur vorausschauenden Wartung.

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„Die deutsche Industrie gilt als First Mover der Industrie 4.0“, erklärt Hartmut Rauen, Geschäftsführer der Fachverbände Antriebstechnik und Fluidtechnik im VDMA.
„Die deutsche Industrie gilt als First Mover der Industrie 4.0“, erklärt Hartmut Rauen, Geschäftsführer der Fachverbände Antriebstechnik und Fluidtechnik im VDMA.
(Bild: VDMA)

Der VDMA meldet, dass die Antriebs- und Fluidtechnik positive Produktionsentwicklungen für das Jahr 2017 erwarten. Das prognostizierte Plus für 2017 von 1 % Produktionszuwachs für den Maschinenbau, der wichtigsten Kundengruppe, wertet der Verband als positives Signal für die Antriebs- und Fluidtechnik, die für 2017 ebenfalls von einem leichten Plus ausgehen (Antriebstechnik: +2 %, Fluidtechnik: +1 %).

„Kernbausteine der Industrie 4.0“

Christian Kienzle, MDA-Präsident und Vorsitzender des Fachverbands Fluidtechnik im VDMA, bezeichnet die Produkte und Lösungen der Branche als entscheidend. „Leistungsdichte, Lebensdauer, Energieeffizienz, Total Cost of Ownership werden maßgeblich über unsere Lösungen bestimmt“, sagt Kienzle.

Der Vorstand der ZF Friedrichshafen AG und Vorsitzender des Fachverbands Antriebstechnik im VDMA, Wilhelm Rehm, stimmt dem zu: „Wir liefern nicht nur den Antrieb der Zukunft, sondern auch die Quelle intelligenter Daten. Unsere Antriebe werden zu den Kernbausteinen der Industrie 4.0 und übertragen Kraft- und Drehmomente, aber auch Zustandsdaten der Maschine, mit einer Kopplung ins Internet dann als sogenanntes Cyber Physical System.“

Predictive Maintenance auch Thema der Fluid- und Antriebstechnik

Dieses Jahr auf der Hannover Messe ist ein Schwerpunktthema die vorausschauende Wartung. Das wird auch Thema der Antriebs- und Fluidtechnik sein. „Unseren Unternehmen kommt hierbei eine internationale Führungsrolle zu, die neue Wachstumspotenziale eröffnet“, erklärt Hartmut Rauen, Geschäftsführer der Fachverbände Antriebstechnik und Fluidtechnik im VDMA. „Die deutsche Industrie gilt als First Mover der Industrie 4.0.“

„Predictive Maintenance“, wie die vorausschauende Wartung auch genannt wird, gilt als wichtiger Baustein der Industrie-4.0-Umgebung. Die digitale Vernetzung von Maschinen, Produkten und Komponenten ermöglicht es, Zustandsdaten von Maschinenkomponenten in Echtzeit zu erfassen und mit Informationen aus Drittsystemen wie ERP oder CRM zu kombinieren. Mögliche Störungen, Fehler und drohende Ausfälle können vorhergesagt und vermieden werden. Maschinen- und Anlagenbetreiber erwarten sich eine Produktivitätssteigerung, erhöhte Verfügbarkeit und zuverlässigere Maschinen. Der VDMA greift mit Unterstützung der Deutschen Messe das Thema in einer Sonderschau in Halle 19 auf der Hannover Messe auf.

VDMA stellt Befragung zur vorausschauenden Wartung vor

Der VDMA, die Roland Berger GmbH und die Deutsche Messe AG wollen detaillierte Ergebnisse der Befragung zu Predictive-Maintenance-Strategien auf dem MDA-Forum der Hannover Messe am Dienstag, 25. April, in Halle 19 vorstellen. „Heute schon sieht man, dass Kunden einen Bedarf nach Predictive-Maintenance-Lösungen haben“, sagt Ralph Lässig, Partner Rolang Berger GmbH.

Das diesjährige Partnerland der Hannover Messe ist das Land Polen, ein wichtiger Markt für die deutsche Antriebs- und Fluidtechnik. Die deutschen Exporte beider Branchen in das Nachbarland liegen über 600 Millionen Euro. Polen liegt damit an 9. Stelle der deutschen Handelspartner. (kj)

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