Elektroschaltgeräte

Verbesserungen im Anlagenschutz

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Zwei Gerätereihen

Die Doepke-Baureihen umfassen die modularen Fehlerstrom-Steuerrelais DMRCD 1A und 1B+, die den Normen DIN EN 60947-2 entsprechen, sowie die Differenzstrom-Überwachungseinrichtungen DRCM 1A und 1B+, die alle Anforderungen gemäß DIN EN 62020 erfüllen. Beide Gerätereihen sind für elektrotechnische Anlagen bis 630 A (Typ A) bzw. 300 A (Typ B+) Nennstrom und eine Spannung bis 690 V geeignet.

Allstromsensitive Geräte

Doepkes zwei- und vierpolige FI/LS-Kombinationen für den Schutz kleinerer Anlagen bis 32 A sind nun auch als allstromsensitive Geräte verfügbar. Die FI/LS-Schalter des Typs B mit den Auslösekennlinien NK und SK (0 bis 100 kHz) verbessern den Schutz von Industrieanlagen mit TN-S- und TN-C-S-Netzen sowie von Steckdosen-Stromkreisen in Wohn- und Zweckgebäuden.

In IT-Netzen können die FI/LS-Kombinationen auch zur Abschaltung im Falle eines zweiten Erdschlussfehlers eingesetzt werden. Die Geräte entsprechen den Vorschriften der DIN VDE 0100 Teil 430 und DIN VDE 0100 Teil 410.

Schutzschalter für Personen- und Anlagenschutz

Der FI-Schutzschalter vom Typ F dient dem Personen- und Anlagenschutz in elektrischen Anlagen, deren elektronische Bauteile Fehlerströme mit nieder- und hochfrequenten Anteilen verursachen. Anders als herkömmliche Schutzschaltgeräte des Typs A erfasst der neue Gerätetyp nicht nur zuverlässig Wechselfehlerströme und pulsierende Gleichfehlerströme der Netzfrequenz, sondern auch Fehlerströme mit Mischfrequenzen und einem Hauptanteil von 50 Hz. Durch eine Auslöseverzögerung verzeichnen Schutzschalter dieses Normtyps weniger Fehlauslösungen als andere Typen.

SPS IPC Drives: Halle 4, Stand 261

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