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Energiekettenführung Verbindung zwischen Energiekette und Mitnehmerarm einer Anlage

| Redakteur: Rebecca Näther

Bei Anwendungen mit erhöhtem seitlichem Versatz, wie zum Beispiel in industriellen Anlagen mit besonders langen Verfahrwegen, kann es zu einer starken Querbelastung der Energiekettenführungen kommen. Um Ungenauigkeiten der Kanalausrichtung oder etwaigen Verschleiß der Rollen auszugleichen, bedarf es einer flexiblen Mitnehmeranbindung. Tsubaki Kabelschlepp bietet mit dem Floating Moving Device eine robuste Lösung, die sich auch für raue Umgebungen eignet.

(Bild: Tsubaki Kabelschlepp)

Das Produkt schafft eine flexible Verbindung zwischen der Energiekette und dem Mitnehmerarm einer Anlage. Anwendungsfelder der Mitnehmeranbindung sind unter anderem Krananlagen in Seewasserumgebung sowie Materialhandling- oder Schüttgutapplikationen. Bei langen Verfahrwegen, die nicht hundertprozentig gerade verlaufen, muss die Anbindung eine Relativbewegung zwischen dem Anschluss des Energiekettensystems und dem Anlagenmitnehmer gewährleisten, um Ungenauigkeiten auszugleichen und den Verschleiß bei der Führung der Kette zu minimieren. So soll auch der Parallelfehler zwischen Anlage und Energiekette ausgeglichen werden.

Keine Querbelastung der Energieführung

Die integrierte Zugentlastung gewährleistet eine sichere Kabelführung sowie eine hohe Systemverfügbarkeit. Darüber hinaus ist eine Kombination mit der Zug-Schubkraftüberwachung des Herstellers möglich. Durch die querbelastungsfreie Führung wird nicht nur die Energieketten geschont, sondern auch Defekte, Störungen und Ausfallzeiten minimiert, so der Hersteller. Einfache Anschluss- und Montagemöglichkeiten sollen Wartungs- und Instandhaltungsaufwand für den Anlagenbetreiber reduzieren. In Verbindung mit dem Steel Guide System (TKSG) lässt sich der Verschleiß des rollengeführten Systems reduzieren.

Flexible Anbindung verschiedener Energieketten

Die Anbindung ist in Edelstahl oder Aluminium erhältlich und kann auch nach Kundenvorgabe lackiert werden. Sie eignet sich für die Kettentypen M0950, M1250, M1300 und TKHD90 von Tsubaki. Die Innenbreite ist im 1 mm-Raster verfügbar. Der Toleranzausgleich beträgt horizontal mindestens +/- 30 mm.

Die Standardmaße der Komponente erlauben eine horizontale und vertikale Anbindung, inklusive gleitoptimiertem GO-Modul. Letzteres stellt sicher, dass das Obertrum schnell und kontrolliert auf dem Untertrum abgelegt wird. So wird bei minimalem Verschleiß verhindert, dass die Kette in der Führung aufsteigt. Auch der Bahnhof in der Schubendstellung bleibt durch die kleinere Schlaufe entsprechend kurz und braucht nur wenig Platz.

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