Weidmüller

Verbindungstechnik-Spezialist realisiert 34 Prozent Wachstum

05.04.2011 | Redakteur: Sariana Kunze

Harald Vogelsang ist Finanzvorstand bei Weidmüller (Bilder: Weidmüller)
Harald Vogelsang ist Finanzvorstand bei Weidmüller (Bilder: Weidmüller)

Die Weidmüller Gruppe hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von 535 Mio. Euro abgeschlossen. Damit realisierte das Unternehmen ein Rekordwachstum von 34 Prozent.

Für 2011 rechnet Weidmüller mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich. „Durch die erfolgreiche Implementierung unseres Produktivitätssteigerungs- und Wachstumsprogramms Weidmüller Plus haben wir die Zeit der Krise gut genutzt, um unser Unternehmen auf ein nachhaltiges höheres Niveau zu bringen“, erklärte Finanzvorstand Harald Vogelsang.

Auch in Zukunft setze Weidmüller auf die kundennahe Entwicklung neuer Produkte. „Uns zeichnet aus, dass wir unsere Kunden ganzheitlich in ihrem Geschäftsumfeld verstehen, so können wir Applikationen und Lösungen entwickeln, die sie in ihrem Geschäft voran bringen“, hebt Vorstandssprecher Dr. Peter Köhler hervor. Als Beispiel nennt Köhler den Photovoltaik-Markt, wo Weidmüller als Vollsortimenter Produkte für den Einsatz am Panel bis zum Inverter anbietet. „Wir wissen, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden stehen und entwickeln Lösungen nah an der Praxis. Ein Beispiel dafür ist die nächste Generation der Photovoltaik-Anschlussbox mit Brandabschaltung und Diebstahlschutz, die wir auf der Hannover Messe 2011 in der Future Zone vorstellen. Auch unsere Monitoringlösungen, mit denen die Effizienz der Photovoltaik-Anlagen gesteigert werden kann, ist eine direkte Antwort auf die Anforderung des Marktes Erneuerbare Energien.“ Kundennähe und Applikationswissen zeichne aber auch die Herangehensweise von Weidmüller in anderen Fokusindustrien aus.

Um Kundennähe weltweit zu sichern, sei die voranschreitende Internationalisierung, insbesondere in Wachstumsmärkten, ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Vertriebsvorstand Volpert Briel erläutert: „Zwei Beispiele für die Erschließung von Wachstumsmärkten sind unsere Aktivitäten in China und Brasilien. In Shanghai haben wir 2010 ein Entwicklungszentrum für Elektronik gegründet, neben unserem Entwicklungs- und Fertigungszentrum in Suzhou und der Vertriebszentrale in Shanghai. In Brasilien haben wir im März unseren langjährigen Vertriebspartner Conexel mit rund 230 Mitarbeitern übernommen. Die neu gegründete Weidmüller Conexel do Brasil Ltda. bietet unseren Kunden in Brasilien lokale Entwicklung, Produktion und Vertrieb.“

Für 2011 rechnet Weidmüller mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich. „Wir gehen von einem überproportionalen Wachstum im Vergleich zu unseren Fokusmärkten aus“, erklärt Köhler.

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