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Gartner-Prognose Verkäufe von 3D-Druckern steigen 2016 um 108 Prozent

| Redakteur: Franz Graser

Die Zahl der weltweit verkauften 3D-Drucker wird sich 2016 auf 455.772 Geräte belaufen. Laut Gartner ist das mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2015 (219.168 verkaufte Geräte).

Der 3-D-Druck boomt: 2016 werden sich die weltweiten Verkäufe der Modellierer gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln, prognostiziert Gartner.
Der 3-D-Druck boomt: 2016 werden sich die weltweiten Verkäufe der Modellierer gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln, prognostiziert Gartner.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Obwohl sich die Wachstumsraten nach dem anfänglichen Wachstumsschub verlangsamen werden, wird sich die Summe der verkauften 3D-Drucker bis 2020 auf mehr als 6,7 Millionen Geräte belaufen.

„Der 3D-Druck hat sich von einem Nischenmarkt sehr schnell zu einer für die breite Masse zugänglichen Technologie entwickelt, die Endverbraucher und Unternehmen weltweit begeistert“, erläutert Pete Basiliere, Research Vice President bei Gartner.

„Die Weiterentwicklung von Hardware und Software sowie einer immer größer werdende Bandbreite von Verbrauchsmaterialien hat dafür gesorgt, dass der 3D-Printing-Markt sowohl für Endverbraucher als auch für gewerbliche Nutzer stark gewachsen ist.“

Basiliere sieht zwei primäre Treiber für den Boom im Markt: Einmal der Bedarf von Bildungseinrichtungen sowie kreativen Abteilungen in Unternehmen nach preiswerten 3-D-Druckern der Consumer-Klasse, die preislich unter 2500 Dollar pro Gerät liegen. Die Geräte würden vor allem dazu genutzt, um Schüler und Studenten auf eine spätere Karriere im Engineering-Bereich vorzubereiten.

Der zweite Haupttrend liegt in der Verbesserung der zur Verfügung stehenden Druckmaterialien sowie der Qualität der per 3D-Druck gefertigten Produkte. Bis zum Jahr 2020 wird das Prototyping der Hauptverwendungszweck von 3D-Druckern bleiben. Allerdings werden dann 65 Prozent der fertigenden Unternehmen, die 3D-Drucker verwenden, diese auch zur Produktion von Echtteilen einsetzen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesternportal ELEKTRONIKPRAXIS.

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