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Bosch und EDAG Vernetztes Auto wird zum persönlichen Begleiter

| Autor / Redakteur: Juliana Pfeiffer / Sariana Kunze

EDAG und Bosch haben in einem Gemeinschaftsprojekt den „Soulmate“ entwickelt und erstmals umgesetzt. Der „Soulmate“ steht für eine neue Form des automobilen Leichtbaus, denn es setzt auf revolutionäre Technologien aus dem Bereich des „3D-Drucks“ bzw. der generativen Fertigung. Das Fahrzeugkonzept wird auf dem Genfer Salon 2016 seine Europapremiere auf dem EDAG Messestand feiern.

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Die stoffbespannte bionische Struktur erlaubte den EDAG Entwicklern, das In- und Exterieur flächig leuchten zu lassen.
Die stoffbespannte bionische Struktur erlaubte den EDAG Entwicklern, das In- und Exterieur flächig leuchten zu lassen.
(Bild: EDAG)

In fünf Jahren wird das Auto mehr sein als nur ein Fahrzeug, das Menschen von A nach B bringt. Das Fahrzeug wird zum dritten Lebensraum. Davon ist Bosch als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer überzeugt. Auch die Entwicklungsspezialisten von EDAG erwarten, dass das Auto nahtlos in die digitale Welt des Fahrers integriert werden wird. Die Bosch-Vision der connected mobility ist jetzt Wirklichkeit geworden. EDAG und Bosch haben in einem Gemeinschaftsprojekt den „Soulmate“ entwickelt und erstmals umgesetzt. Der Innenraum des Fahrzeugs zeigt eindrucksvoll, welche Möglichkeiten man schon in naher Zukunft an Bord eines vernetzten Autos haben wird und wie sich das Verhältnis zwischen Fahrer und Fahrzeug verändern wird.

Der „Soulmate“ ist gleichzeitig ein Plädoyer für eine neue Form des automobilen Leichtbaus, denn es setzt auf revolutionäre Technologien aus dem Bereich des „3D-Drucks“ bzw. der generativen Fertigung. Das Fahrzeugkonzept wird auf dem Genfer Salon 2016 seine Europapremiere auf dem EDAG Messestand feiern.

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Fahrzeug kümmert sich aktiv um seinen Fahrer

Im Inneren des „Soulmate“ hat Bosch das ganze Armaturenbrett inklusive der Mittelkonsole in ein elektronisches Display verwandelt. Dessen Inhalte passen sich an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs, aber auch an den Terminkalender und die persönlichen Vorlieben des Fahrers an. Und fällt ein Termin aus, passt das Fahrzeug selbsttätig die Route an – etwa auf eine Strecke, die automatisiertes Fahren erlaubt, so dass der Fahrer noch mehr freie Zeit gewinnt. Aber das ist nur einer von vielen Anwendungsfällen, die Bosch vorsieht, in denen sich das Fahrzeug aktiv um seinen Fahrer kümmert.

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