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Kommunikation Video: Hexapoden in die Automatisierungslandschaft einbinden

| Redakteur: Robert Weber

Hexapoden sind anspruchsvolle Automatisierungslösungen, denn sechs Beine müssen von der Steuerung koordiniert werden, damit ein Gegenstand in allen Freiheitsgraden bewegt werden kann. Hinter der Hardware verbergen sich Algorithmen, mit denen sich der Endkunde nicht belasten möchte, denn die sind so komplex, dass nur mathematisch-physikalisch geschulte Ingenieure sie verstehen. Gleichzeitig muss die Anbindung an die Automatisierungslandschaft einfach sein. EtherCAT ist die Lösung.

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Die Hexapoden können über EtherCAT angebunden werden.
Die Hexapoden können über EtherCAT angebunden werden.
(Bild: SLX)

„Unsere Herausforderung ist es, die Steuerung so einfach und intuitiv wie möglich zu gestalten, damit das Hexapod-System leicht in die Automatisierungslandschaft des Kunden integriert werden kann“, erklärt. Dr. Rainer Glöß von Physik Instrumente. Die direkte Anbindung der Hexapoden über standardisierte Feldbusschnittstellen an übergeordnete SPS vereinfacht die Kommunikation. Feldbusschnittstellen gibt es aktuell als austauschbare Module für Profibus, EtherCAT (Echtzeit-Ethernet-Technologie) Profinet, CANopen und SERCOS. Dadurch sind die Hexapodsysteme zu einer Vielzahl an Feldbussystemen kompatibel, bei Bedarf werden weitere Feldbus-Interfaces folgen, versprechen die Karlsruher Entwickler (mehr zu dem Thema finden Sie auch in diesem Beitrag und in unserem Whitepaper hier).

Im Video erklärt Dr. Steffen Schreiber, wie ein Hexapod in die Automatisierungslandschaft integriert werden kann.

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