2022 feiern viele mittelständische Unternehmen ihr Jubiläum. Doch auch ein Geschäftsführer schafft es in die Liste und hat stolze 55 Jahre gesammelt. Ans Aufhören denkt er deshalb noch nicht.
Vor 80 Jahren hat mit der Otto Dunkel GmbH in Mühldorf an der Inn die ODU-Firmengeschichte begonnen. Das Unternehmen befindet sich seitdem dort und hat sich stetig vergrößert.
(Bild: ODU)
150 Jahre Optibelt
Zu Beginn produzierte das 1872 von Emil Arntz gegründete Unternehmen Gummifäden und technische Gummiprodukte. Zu dieser Zeit war die Firma vor allem als „Höxtersche Gummifädenfabrik“ bekannt. Erst 1948 verließ der erste Keilriemen das Werk unter dem Namen Optibelt. In den 60ern folgte ein Standort in Nordirland, weitere kamen darauf in China und Rumänien hinzu. Heute beschäftigt das Familienunternehmen 2.400 Mitarbeiter an acht Produktionsstandorten und 33 Vertriebsniederlassungen in 30 Ländern. Zum Firmenjubiläum schaut das Unternehmen auch nach vorn: bis 2040 sollen alle Standorte von Optibelt klimaneutral werden.
80 Jahre ODU
Bereits 1936 hatte Otto Dunkel die Idee für störungsfreie Drahtfederkontakte. 1942 gründete er dann sein Unternehmen. Heute hat ODU über 2.500 Beschäftigte und Produktionsstätte in Rumänien, den USA, Mexiko und China. Das Mühldorfer Unternehmen ist in all den Jahren unter privater Führung geblieben und gilt heute als Spezialist für High-End-Steckverbinder und hochwertige Systemlösungen. In seinem 80. Jahr investiert das Unternehmen außerdem knapp 60 Millionen Euro in seinen Firmensitz. Entstehen soll ein fünfstöckiges Gebäude für die Dreherei mit Laboren und Büros.
75 Jahre Faulhaber
Ende der 40er Jahre hat Fritz Faulhaber in Schönaich seine „Feinmechanischen Werkstätten“ gegründet. Bereits bei der Arbeit am Kameramodell „Vitessa“, das er für die Firma Voigtländer entwickelte, kam ihm die Idee, für den Filmtransport in der Kamera einen Elektromotor zu verwenden. Mitte der 50er Jahre erfindet er dafür die eisenlose freitragende Schrägwicklung und legt damit den Grundstein für die Miniaturisierung in vielen Anwendungsbereichen. Heute ist das Unternehmen weltweit bekannt für seine Mikroantriebslösungen.
75 Jahre SAB Bröckskes
Ebenfalls in den 40ern beginnt die Firmengeschichte von SAB Bröckskes. Den Stein ins Rollen brachte zu dieser Zeit Peter Bröckskes in einer Werkstatt in einem Schuppen in Süchteln. Die Produktion von elektrischen Leitungen nahm unter dem Namen Signal-Anlagen Peter Bröckskes schnell Fahrt auf und in den 90ern erweiterte SAB Bröckskes seine Produktpalette mit Plug and Play Lösungen und stellt sich als Kabel- und Leitungskonfektionär breit auf. Ebenfalls in den 90ern kam es dann zum Strategiewechsel und das Unternehmen konzentrierte sich auf die Produktion von Spezialkabeln. Das hat sich gelohnt: Heute zählt SAB Bröckskes mit mehr als 550 Mitarbeitern und über 134 Millionen Euro Umsatz in mehr als 100 Ländern zu den führenden Kabelherstellern weltweit.
60 Jahre Sieb und Meyer
Zu Beginn entwickelte Elektroingenieur Reinhard Sieb gemeinsam mit dem Physiker Johannes Meyer kundenspezifische Elektroniklösungen. 1967 wurde die Produktpalette erweitert: NC-Steuerungen sowie die ersten Frequenzumrichter und Servoverstärker. Heute bietet das Unternehmen im Geschäftsbereich Antriebselektronik Frequenzumrichter für Hochgeschwindigkeitsmotoren sowie hochdynamische Servoverstärker.
55 Jahre bei Harting
Dietmar Harting begann vor 55 Jahren im elterlichen Familienunternehmen. Ans Aufhören denkt der 82-Jährige jedoch nicht. Bereits nach seinem Abschluss als Diplom-Kaufmann 1967 übernahm er Verantwortung für das Unternehmen. Zehn Jahre später führte er das Unternehmen auf die internationale Bühne. 1979 wurde in Frankreich die erste ausländische Tochtergesellschaft gegründet. Zwar haben seit 2015 sein Sohn Philip sowie Maresa Harting-Hertz die operative Verantwortung für das Unternehmen, doch seinen Arbeitsplatz in der Firmenzentrale in Espelkamp nutzt er laut dem Unternehmen immer noch regelmäßig.
50 Jahre RK Rose und Krieger
1972 als Hersteller industrieller Rohrspannsysteme gegründet, ist das Unternehmen aus Minden heute ein Entwickler und Hersteller hochwertiger Komponenten und Funktionsmodule für Automatisierungs- und Produktionsanwendungen. Seit 1987 gehört das Unternehmen zur weltweit operierenden Phoenix Mecano Gruppe. 2021 hat Gregor Langer die Geschäftsführung übernommen.
50 Jahre EKF Elektronik
1972 als studentisches Start-up begann das Unternehmen in Hamm mit der Kleinserienfertigung von elektronischen Laborgeräten. Mit der Verbreitung von Mikroprozessoren gelang schließlich der Durchbruch: in den 80ern wurde EKF Elektronik zum Hersteller modularer Microcomputersysteme in 19-Zoll Bauweise. Da man nach und nach mehr Platz benötigte, musste sich das Unternehmen stetig vergrößern. Ein Grund dafür war, dass die Fertigung nicht ins Ausland verlagert wurde.
20 Jahre Simus Systems
Als Start-up der Universität Karlsruhe startete 2002 das Unternehmen mit seinem Fokus auf die Strukturierung, Qualitätsverbesserung und Auffindbarkeit von Stammdaten technischer Produkte. Dafür stellte Simus Systems Software und Dienstleistungen bereit. Von Anfang an setzte das Unternehmen dabei auf eine enge Anbindung an CAD-, PDM- und ERP-Systeme, um Prozesse zu optimieren und die Effizienz der Anwendungen zu verbessern.
Stand: 08.12.2025
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