Eine KI-basierte Lösung für erhöhte Produktivität, ein Vision-Sensor für Robotik-Anwendungen, ein Cobot mit sensibler Kraftüberwachung sowie Industrieroboter für das vollautomatische Palettieren – wir stellen Ihnen vier Robotik-Neuheiten vor.
Die neue KI-basierte Lösung Clevr-Assist soll Maschinen ermöglichen, zu lernen und sich auf ihre Umgebung einzustellen.
(Bild: Festo/Clevr)
Die Zukunft der Industrieautomation
Festo und Clevr haben die Einführung von Clevr-Assist angekündigt, einer neuen KI-basierten Lösung, die den Bereich der Industrieautomation verändern soll. Die neue Technologie wird es Maschinen ermöglichen, zu lernen und sich auf ihre Umgebung einzustellen. Hersteller sollen dadurch eine Reihe von Vorteilen haben, unter anderem eine erhöhte Produktivität, geringere Ausfallzeiten und verbesserte Sicherheit. Clevr-Assist ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts, das aus einer Zusammenarbeit mit dem Festo-Lernzentrum und dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DKFI) entstanden ist.
Alle Neuheiten finden Sie hier im Überblick:
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Vision-Sensor für Robotik-Anwendungen
Ohne Roboter ist Industrieautomation heute nicht mehr vorstellbar: Vor allem kollaborative Robotersysteme haben in den letzten Jahren weite Verbreitung gefunden. Der Vision- Sensor Visor Robotic fungiert als „Auge“ des Roboters und ist weltweit in Anwendungen der bildgeführten Robotik im Einsatz.
Der Visor Robotic stellt mit seinen fünf schnellen und robusten Detektionsmethoden zur Lokalisierung von Bauteilen eine Lösung für verschiedene Automatisierungsaufgaben dar.
(Bild: Sensopart)
Der Visor Robotic ist Teil der umfangreichen Vision-Sensorfamilie Visor. Er stellt mit seinen fünf schnellen und robusten Detektionsmethoden zur Lokalisierung von Bauteilen eine Lösung für verschiedene Automatisierungsaufgaben dar, so das Unternehmen. Mit der integrierten Target Mark 3D-Technologie sollen 3D-Objektposen in kürzester Zeit ermittelt werden. Dank der vollständig automatisierbaren und flexiblen Kalibriermethoden ist sowohl eine stationäre als auch eine Montage am Roboterarm möglich. Zusätzlich zu seinen Robotik-Funktionen bietet der Visor Robotic alle Inspektions-, Mess- und Identifikationsfunktionen des Visor-Frameworks. Verpackt in einem robusten, kompakten Gehäuse, kann der Vision-Sensor Bilder bis zu 5 Megapixel aufnehmen. Die Auswertung der Ergebnisse findet direkt in der Kamera statt, ein zusätzlicher PC entfällt. Mit diesem Funktionsumfang und Bedienkomfort ist der Visor Robotic laut Hersteller führend auf dem Markt der 2D-Vision-Anwendungen.
Das Visor Robotic URCap ermöglicht den direkten Datenaustausch zwischen Visor Robotic und den Robotersystemen von Universal Robots (UR). Es führt durch sämtliche Schritte, die zur Einrichtung kamerageführter Robotik-Applikationen notwendig sind und bietet vorbereitete Programmroutinen für Pick-and-Place-Aufgaben. Dies soll einen schnellen Einstieg in die Anwendung ermöglichen und gleichzeitig höchste Flexibilität bieten. Mit den verschiedenen QR-Codes, die auf Erklärvideos zu jedem Schritt verweisen, gelingt ein Set-Up in weniger als 15 Minuten – auch ohne Kamera- oder Roboter-Expertenwissen.
Das URCap-Softwarepaket steht den Anwendern zum kostenlosen Download zur Verfügung und ist kompatibel mit den Robotersystemen der E-Serie von Universal Robots.
Cobot mit sensibler Kraftüberwachung
Dank der konstanten Überwachung von Drehmoment und Drehzahl soll der Lexium Cobot auch äußerst vorsichtige und behutsame Bewegungen ausführen können.
(Bild: Jochen Schreiner / Schneider Electric)
Für die gefahrlose Zusammenarbeit von Mensch und Maschine hat Schneider Electric einen neuen kollaborativen Roboter entwickelt.
Der Lexium Cobot ist in fünf Modellvarianten verfügbar und kann als Standalone-Lösung in nahezu jeder Industrieanlage nachgerüstet werden. Dank der konstanten Überwachung von Drehmoment und Drehzahl soll der Cobot auch äußerst vorsichtige und behutsame Bewegungen ausführen können. So soll es möglich sein, dass auf weitere Schutzvorrichtungen verzichtet werden kann. Der äußerst bewegliche Roboterarm wird rein grafisch programmiert und lässt sich per handgeführtem Teaching auf neue Bewegungsprofile einstellen.
Die Leichtbauroboter sind standardmäßig mit Sicherheitsprotokollen ausgestattet und verfügen über eine sensible Kraftüberwachung, um einen Zusammenstoß zu erkennen.
Kawasaki Robotics stellt neue Automatisierungslösungen vor
Kawasaki Robotics stellt gemeinsam mit seinen Partnern Ecoma Maschinen GmbH und CSB-System SE zwei integrierte Automatisierungslösungen für Pack- und Palettieraufgaben vor.
(Bild: Kawasaki Robotics)
Kawasaki Robotics EMEA stellt vom 4. bis 10. Mai auf der Interpack 2023 in Düsseldorf (Halle 6, A 66) gemeinsam mit seinen Partnern Ecoma Maschinen GmbH und CSB-System SE im Rahmen einer kompletten Produktionslinie zwei intuitive, integrierte und effektive Automatisierungslösungen für Pack- und Palettieraufgaben vor.
Mit K-Pall bietet der Industrieroboterhersteller eine kompakte und leistungsfähige Roboterlösung für das vollautomatische Palettieren an: Einfach in Betrieb zu nehmen, platzsparend und flexibel, so der Hersteller. K-Pall ist laut Unternehmen genau auf die Ansprüche von KMUs zugeschnitten und soll den ersten Schritt in die Automatisierung von Palettieraufgaben so einfach, intuitiv und effektiv wie möglich gestalten.
Stand: 08.12.2025
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CSB-System und Ecoma sorgen laut Unternehmen für die optimale Integration der Roboterlösung, so dass alle produktionsabhängigen Informationen mit dem ERP-System von CSB ausgetauscht und verwaltet werden können. Dazu gehören beispielsweise Packmuster, Produktionsaufträge, Fehlerzustände oder Auftragswechsel. Das Ergebnis ist eine lückenlose Rückverfolgung bei voller Prozesskontrolle – vom Karton bis zur fertigen Palette.