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Virtuelle und reale Welt wachsen zusammen

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Steigender Bedarf an Datenanalyse

Dirk Hoke, CEO Siemens-Division Customer Services Industry Sector.
Dirk Hoke, CEO Siemens-Division Customer Services Industry Sector.
(Bild: Konstruktionspraxis / Jan Vollmuth)
Ein weiterer Messe-Schwerpunkt liegt auf dem Service-Geschäft. „Durch die wachsende Komplexität und zunehmende IT-Durchdringung der Produktion nimmt auch der Bedarf an Leistungen rund um die Analyse von Daten aus der Fertigung zu“, erläutert Dirk Hoke, CEO der Siemens-Division Customer Services. „In diesem Bereich erweitern wir insbesondere das Angebot an Fernwartungslösungen und Cloud-basierten Services“. So reichen die „Drive Train Condition Monitoring“-Services beispielsweise von der mobilen Überprüfung einzelner Komponenten wie Motor oder Getriebe bis hin zur kontinuierlichen Online-Überwachung des gesamten Antriebsstrangs.

Zudem baut Siemens sein Angebot an sogenannten „Data-Driven Services“ weiter aus. Dabei werden zum Beispiel Prozess- und Produktionsdaten kontinuierlich in Echtzeit erfasst und analysiert. So können zukünftige Entwicklungen errechnet und daraus die richtigen Entscheidungen für die Produktion abgeleitet werden.

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Erhöhte Verfügbarkeit durch Zustandsüberwachung

Durch gezielte Datenerfassung und aussagekräftige Analysen ermöglicht etwa das Service-Angebot „Energy Analytics“ messbare Energieeinsparungen. Die Zustandsüberwachung laufender Systeme (Asset Analytics Services) hilft wiederum, die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen zu sichern. Durch die Erfassung und Analyse entsprechender Daten können Anwender frühzeitig mit geplanten vorbeugenden Wartungsmaßnahmen auf Materialverschleiß und andere Störfaktoren reagieren. Kostspielige ungeplante Stillstände und größere Schäden werden dadurch vermieden.

Ein dritter Bereich sind ganzheitliche Sicherheitslösungen im Bereich der Industrial Security Services, die helfen, die gesamte Informations- und Kommunikationstechnologie industrieller Anlagen vor Cyberattacken von außen sowie vor Störungen von innen zu schützen.

Fertigungsstraßen werden immer komplexer, vernetzter und kommunikativer. Die Prozesse werden schneller und ausgeklügelter. Mit der steigenden Komplexität steigen auch die Anforderungen an die sichere Stromverteilung. Zum einen muss der Strom immer verfügbar sein, zum anderen steigen die Anforderung an den Schutz und die Ausfallsicherheit. Stromunfälle bei Wartungsarbeiten müssen genauso vermieden werden wie kostspielige Stillstandszeiten. Ein Stromausfall von Sekunden könnte bereits den Ausfall einer gesamten Produktionscharge bedeuten. So sind nachhaltige Produktivität und effizienter Energieeinsatz in Industriebetrieben heute nur möglich, wenn auch die dazu eingesetzten Systeme und Geräte ausreichend gegen elektrisch bedingte Störungen geschützt sind.

Durchgängige Schutzkonzepte für Industriebetriebe

Ralf Christian, CEO Siemens-Division Low and Medium Voltage, Infrastructrue & Cities Sector.
Ralf Christian, CEO Siemens-Division Low and Medium Voltage, Infrastructrue & Cities Sector.
(Bild: Konstruktionspraxis / Jan Vollmuth)
Durchgängige Schutzkonzepte für Industriebetriebe sind Teil des Siemens-Konzepts Totally Integrated Power (TIP), mit dem Siemens sein Portfolio für die Energieverteilung bündelt. „Hinter TIP steht unser umfassendes Spektrum von Produkten, Systemen und Lösungen für die Nieder- und Mittelspannung, das wir über den gesamten Lebenszyklus hinweg durch Support ergänzen – von der Planung mit eigenen Softwaretools, über die Installation bis hin zu Betrieb und Service“, sagte Ralf Christian, CEO der Siemens-Division Low and Medium Voltage. „Intelligente Schnittstellen ermöglichen die Anbindung an die Gebäude- oder Industrieautomatisierung und schöpfen damit das ganze Optimierungspotenzial einer durchgängigen Lösung aus.“

In Hannover stellt Siemens unter anderem seine neuen Kompaktleistungsschalter der Reihe 3VA für die Niederspannungs-Energieverteilung vor. Kompaktleistungsschalter zählen zu den wichtigsten Schutzkomponenten in der Niederspannungs-Energieverteilung: Mehr als 30 Millionen Stück werden schätzungsweise weltweit jährlich verbaut und in die unterschiedlichsten technischen Umgebungen integriert. Sie übernehmen auch immer mehr andere betriebsrelevante Aufgaben, zum Beispiel die Erfassung von Energiedaten.

Hannover Messe 2014: Halle 9, Stand D35

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