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Cloud-Service Virtuelle Wolke beflügelt Test-Prozesse

| Redakteur: Katharina Juschkat

Zur Sensor + Test in Nürnberg stellt imc Meßsysteme die zweite Generation ihres Cloud-Services imc Webdevices für Remote Testing und Dauerüberwachung vor. Die neue Version soll die Effizienz beim Testen und Überwachen erhöhen.

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Die zweite Generation des Cloud-Services vom imc bietet Anwendern die Möglichkeit, Messgeräte, Testingenieure und Kunden über eine zentrale Online-Plattform zu vernetzen.
Die zweite Generation des Cloud-Services vom imc bietet Anwendern die Möglichkeit, Messgeräte, Testingenieure und Kunden über eine zentrale Online-Plattform zu vernetzen.
(imc Test & Measurement)

„Insbesondere bei weit entfernten Maschinen, Anlagen und Fahrzeugflotten ist ein internetbasierter Zugriff auf Mess- und Statusinformationen entscheidend. Unser Cloud-Dienst sorgt für effiziente Erprobungsprozesse und schont Zeit- und Personalressourcen“, so Ralf Winkelmann, Entwicklungsleiter bei imc.

Vernetzung über zentrale Online-Plattform

Mit dem Cloud-Dienst bietet das Unternehmen eine Lösung, um Messgeräte, Testingenieure und Kunden über eine zentrale Online-Plattform zu vernetzen. Der Dienst steuert automatisiert den Datenupload in die Cloud und ermöglicht einen webbasierten Zugriff auf alle Informationen. Anwender können GPS-Positionen einsehen, Testzustände kontrollieren, Messungen laden oder Konfigurationen anpassen. Darüber hinaus können Überwachungs- und Alarmfunktionen automatisch per E-Mail benachrichtigen.

So können komplette Fahrzeugflotten, Maschinen und Anlagen aus der Ferne überwacht und Messkampagnen online begleitet werden. Im Sinne einer vernetzten Industrie 4.0 funktioniert dies unbemannt und vollautomatisch.

Flexible Synchronisierungsfunktionen

Die Version zeichnet sich durch flexible Synchronisierungsfunktionen aus. So können Anwender pro Messung definieren, ob dieser mit der Cloud synchronisiert, nur lokal im Gerätespeicher liegt oder redundant gespeichert wird. In Kombination mit den intelligenten Echtzeitfunktionen der Messgeräte können so beispielsweise nur Ergebnisdaten (Smart Data) zur Cloud übertragen werden. Das reduziert die Datenmengen auf das Wesentliche, was gerade bei einer schwachen Mobilfunkverbindung ein entscheidender Vorteil sein kann.

Rohdaten direkt im Webbrowser anschauen

Ebenfalls neu ist die Visualisierungskomponente für Rohdaten. Im Cloud-Speicher abgelegte Rohdaten können direkt im Webbrowser angeschaut werden. Ebenso kann der Anwender dort erste statistische Berechnungen wie Minimum, Maximum und Mittelwert durchführen. Das kann beim schnellen Sichten und Auswerten der Daten helfen und erspart den Download auf den PC.

Cloud-Service oder Serverinstallation

Eine neu integrierte Rollen- und Rechteverwaltung kann unterschiedliche Zugriffsszenarien realisieren. So können z.B. Hersteller ihren Endkunden bestimmte Anzeigeseiten freischalten, während die eigenen Spezialisten auch Konfigurationen vornehmen dürfen. Je nach Anwenderbedürfnis kann die Webdevices als Cloud-Service abonniert oder als hauseigene Serverinstallation betrieben werden. Der Cloud-Service arbeitet standardmäßig mit allen remotefähigen imc-Messgeräten und -Datenloggern zusammen und bietet darüber hinaus Schnittstellen zur Integration von Drittanbieter-Systemen.

Sensor + Test 2016: Halle , Stand .

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