Vision 2014 Vision-Pause tut Ausstellerinteresse keinen Abbruch

Redakteur: Sariana Kunze

Die erste Vision im zweijährigen Turnus ist bereits jetzt, elf Monate vor Veranstaltungsbeginn, gut belegt: Insgesamt 240 Aussteller haben sich bisher zur Vision 2014 angemeldet. Rund 75 Prozent der Standfläche in der Halle 1 der Messe Stuttgart sind schon bestätigt und damit fest belegt.

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Patrick Schwarzkopf ist Leiter VDMA Industrielle Bildverarbeitung.
Patrick Schwarzkopf ist Leiter VDMA Industrielle Bildverarbeitung.
(VDMA)

„Wir rechnen damit, dass wir den bisherigen Ausstellerrekord von 372 zur Vision 2014 übertreffen werden“, ist Florian Niethammer, Projektleiter der Weltleitmesse für Bildverarbeitung zuversichtlich. „Angepeiltes Ziel ist es, die 400er-Marke bei den Ausstellern zu knacken.“ Die Vorzeichen für die Vision 2014, die vom 4. bis 6. November stattfinden wird, gut, auch mit Blick auf die derzeitige Marktlage der Branche. „Unsere positive Prognose von plus 5 Prozent für den Branchenumsatz des deutschen Bildverarbeitungssektors 2013 festigt sich. Die VDMA Auftragseingangsstatistik für die Industrielle Bildverarbeitung weist in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 ein Orderplus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Dabei kamen deutliche Impulse aus dem Ausland, insbesondere aus den Euroländern“, erläutert Patrick Schwarzkopf, Leiter VDMA Industrielle Bildverarbeitung.

„Industrial Vision Days“ geben wichtige Impulse

Begleitend zum Ausstellungsteil wird es zur Vision 2014 weder ein breites Rahmenprogrammangebot geben, mit hohem Mehrwert für die Besucher. Allen voran das Bildverarbeitungsforum „Industrial VISION Days“. Sie werden für die Besucher wieder wichtige Impulse setzen. Wer auf der Suche nach ganz spezifischen Fertigungslösungen ist, wissen will, was derzeit State of the art in der Branche ist, oder sich als Neueinsteiger grundlegend über die Möglichkeiten der BV informieren will, findet dort Fachleute, die das nötige Wissen vermitteln.

IPCs bekommen mehr Raum

Orientierung im Standardisierungsdschungel bietet die Sonderschau „Internationale Bildverarbeitungsstandards“, veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Automated Imaging Association (AIA), der European Machine Vision Association (EMVA) und der Japan Industrial Imaging Association (JIIA). Die Ergebnisse weltumspannender Standardisierungsbemühungen der BV-Branche werden dort vorgestellt und diskutiert. Eine einmalige Plattform mit Expertenwissen zu einem Thema, das die Technologie BV noch anwenderfreundlicher macht. Dem Thema Industrie PCs (IPCs) gibt die Vision 2014 deutlich mehr Raum. Erstmals wird es einen Gemeinschaftsstand für IPCs geben, auf dem sich der Besucher umfassend und zielgerichtet informieren kann.

„Forschung trifft Industrie“ ist das Motto der VDMA-Technologietage. In einer Sonderschau werden Institute und Universitäten die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte präsentieren, die alle ein hohes Anwenderpotenzial haben und Wege zur Erschließung neuer Märkte aufzeigen. Die Bandbreite reicht von neuen 3D-Technologien, über innovative Methoden zur Objektklassifikation oder ultraschnellen Bildverarbeitungsalgorithmen bis hin zu konkreten Applikationen. Ein probater Gradmesser für die Innovationskraft der BV-Branche ist der „Vision Award“, der 2014 bereits zum 21. Mal verliehen wird. Preiswürdig sind Einreichungen mit hohem technologischem Anspruch, neue Applikation und deren Innovationsgrad sowie die Bedeutung der Entwicklung für die Bildverarbeitungs-Industrie und den Endanwender.

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