Sensortechnik Vision-Sensor wertet mehrere Objekte gleichzeitig aus

Redakteur: Lea Ziegler

Der Visor Vision-Sensor von Sensopart Industriesensorik verfügt jetzt zusätzlich zu den bereits bestehenden Auswertemethoden über die sogenannte Blob-Funktion, mit der wesentliche Merkmale von mehreren Objekten gleichzeitig – wie etwa Position, Drehlage, Fläche, Umfang und Exzentrizität – auf einfache Weise erfasst werden können.

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Der Visor Vision-Sensor verfügt über Auswertungsmethoden zur Erkennung von Mustern, Kanten, und Konturen, zur Ermittlung von Kontrast- oder Farbunterschieden oder zur Vermessung von Objekten.
Der Visor Vision-Sensor verfügt über Auswertungsmethoden zur Erkennung von Mustern, Kanten, und Konturen, zur Ermittlung von Kontrast- oder Farbunterschieden oder zur Vermessung von Objekten.
(Bild: Sensopart)

Die Blob-Funktion steht sowohl in der monochromen als auch in der Color-Variante des Visor zur Verfügung. Für die Einrichtung und Nutzung der neuen Blob-Funktion (Binary Large Object) sind keine Bildverarbeitungskenntnisse erforderlich: Mit wenigen Mausklicks werden die gewünschten Parameter in der übersichtlichen Bediensoftware konfiguriert – die komplexen Bildverarbeitungswerkzeuge arbeiten im Hintergrund. So können die Objekte im Bild nach einstellbaren Merkmalen wie z.B. Fläche, Kontur, Geometrie, Position und Orientierung klassifiziert und gezählt werden. Typische Anwendungen finden sich beispielsweise in der Überprüfung von Bohrungen oder in der sortenreinen bzw. lagerichtigen Zuführung, wie sie in der Zuführ- und Fördertechnik häufig erforderlich ist.

Laut Hersteller ist Visor derzeit der einzige Vision-Sensor am Markt, der über die sogenannte Bauch-/Rückenlagenerkennung verfügt, die z.B. die lagerichtige Zuführung von Teilen unterstützt. Besonders leistungsfähig ist die neue Blob-Funktion in Verbindung mit der Farberkennung, etwa für die Sortierung und Unterscheidung farbiger Objekte.

Zusätzliche Auswertungsmethoden

Sensoparts Vision-Sensor verfügt serienmäßig über weitere Auswertemethoden (sogenannte Detektoren), beispielsweise zur Erkennung von Mustern, Kanten und Konturen, zur Ermittlung von Kontrast- oder Farbunterschieden oder zur Vermessung von Objekten. Abhängig von den erforderlichen Auswertungen können diese entsprechend kombiniert werden. Im einfachsten Fall wird ein digitales Gut-/Schlechtergebnis erzeugt, welches auf einen der digitalen Ausgänge gelegt werden kann. Wenn zusätzliche Informationen benötigt werden, können diese über eine der zur Verfügung stehenden Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden: neben Profinet IO unterstützt die Ethernet-Schnittstelle auch EtherNet/IP und TCP/IP. Darüber hinaus verfügt der Visor über eine RS232/RS422-Schnittstelle sowie einen Encodereingang. (lz)

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