Eltefa 2015 Vom E-Haus bis zur IT-Infrastruktur

Redakteur: Sariana Kunze

Mit einem speziellen Mix aus Themen, Trends, praktischen Lösungen und einem vielseitigen Rahmenprogramm will die Eltefa vom 18. bis 20. März 2015 in Stuttgart den Platz als regionale Fachmesse der Elektrobranche einnehmen. Sie beschäftigt sich mit Energieeinsparung, Gebäudesicherheit, E-Mobilität und gilt als Inspirationsquelle für Architekten und Ingenieure. In diesem Jahr kommt der Themenpark Industrie+Automation neu hinzu.

Firmen zum Thema

Die Eltefa 2015 veranstaltet erstmals den Themenpark Industrie+Automation.
Die Eltefa 2015 veranstaltet erstmals den Themenpark Industrie+Automation.
(Messe Stuttgart)

2015 soll die Messe noch interessanter werden: Auf der nächsten Eltefa wird es erstmals eine ununterbrochen laufende audiovisuelle Sonderschau über IT-Infrastrukturlösungen geben. Hier zeigen Aussteller auf großen LCD-Displays Videoclips mit ihren Produktentwicklungen und Anwendungsbeispielen. So können sich die Fachbesucher aus dem elektro- und informationstechnischen Handwerk schnell und einprägsam über neueste Technologietrends und Lösungen zur Verbesserung oder Einrichtung von IT-Infrastrukturen für den beruflichen und privaten Bereich ihrer Kunden informieren. Neu ist der Themenpark Industrie+Automation. Dieses Gemeinschaftsprojekt bietet den produzierenden Unternehmen erstmals einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit der elektrischen Automation.

Im Bereich der Lichttechnik rückt neben der LED modernes Lichtmanagement immer stärker in den Fokus. Das spiegelt sich bei den Ausstellern, im runderneuerten E-Haus und im Programm des Architekten und Ingenieuretags „AID Architekt & Ingenieur im Dialog“ wider, wo es in einer Dialogveranstaltung um Energievernetzung, Licht und Architektur geht.

Elektrobranche gibt Auftrieb

Für die nächste Eltefa erwartet die Messegesellschaft über 450 Aussteller, die auf 40.000 Quadratmetern ihre Neuheiten zeigen, und weiterhin steigende Besucherzahlen.

Basis dieses anhaltenden Erfolges ist die äußerst positive Entwicklung der Elektrobranche. Viele Bereiche sind von anhaltender Dynamik geprägt. Elektroinstallationstechnik, Gebäudesystemtechnik und Industrieautomation verschmelzen immer mehr zu einem Wachstumsmarkt. Vernetzung verstärkt diesen Trend. Was das Handwerk heute alles leistet, zeigt auch 2015 der Magnet E-Haus. Dies wurde kürzlich vollständig umgebaut und komplett auf LED-Beleuchtung umgestellt. Doch das Thema Licht spielt nicht nur hier eine große Rolle, sondern auch bei den Ausstellern und beim Besucherinteresse. Da rangiert die Lichttechnik mit 41 Prozent auf Platz zwei. Star der Szene ist seit Jahren die Leuchtdiode. Fachleute schreiben ihr für die moderne Welt eine ebenso revolutionäre Bedeutung zu wie Handy und Internet.

Auch um Industrie 4.0 noch kommt man nicht herum

Eine erfolgreiche Industrie ist ohne Automatisierung der Fertigungsabläufe nicht mehr denkbar. Durch elektronische Steuerung, Kontrolle und Optimierung der Prozesse wird die Verfügbarkeit der Produktion erhöht und Personal entlastet. Die zunehmende Bedeutung der Automatisierung spiegelt sich ebenfalls auf der Eltefa. Hier zeigen Aussteller die neuesten Lösungen für smarte Objekte und Industrie 4.0. Letztere lässt Maschinen und Anlagen weltweit miteinander kommunizieren. Dadurch können sie die Arbeiten unter sich aufteilen und ihre Leistungsfähigkeit steigern.

Rund zwölf Mrd. Euro ließen sich die Deutschen 2013 die Sicherheit ihrer Privat- und Arbeitssphäre kosten. Bei der nächsten Eltefa werden drei der ganz großen Anbieter von Sicherheitstechnik vertreten sein und das ganze Lösungsspektrum für Gebäude- und Grundstückssicherung, Brandschutz, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle präsentieren.

E-Mobility darf nicht fehlen

Die Elektro-Mobilität bietet Deutschland die Chance, seine Spitzenposition als Industrie-, Wissenschafts- und Technologiestandort zu sichern. Wichtigste Voraussetzung für die Verbreitung ist der europaweite Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ladestationen in Parkhäusern und Hotelgaragen, auf Parkplätzen, Firmen- und Privatgeländen machen das Netz bereits dichter. Doch die E- Mobility ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein ökologisches Anliegen. Bisher macht der Stromverbrauch im Verkehr sechs Prozent aus, im Jahre 2050 werden es 15 bis 25 Prozent sein. Daher müssen die Erneuerbaren Energien stärker ausgebaut werden als angenommen. In der Sonderschau „Kompetenz E-Mobility“ widmet sich die Eltefa diesem Thema mit Produkten der Steuerungstechnik und Ladeinfrastruktur.

(ID:43035376)