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Siemens Industry Sector

Von der Produktidee bis zur Auslieferung

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Totally Integrated Automation

TIA, 1996 am Markt eingeführt und basierend auf den sechs Systemeigenschaften – Engineering, Diagnose, Kommunikation, Safety, Security und Robustheit – entwickeln wir seitdem in allen Teiltechnologien kontinuierlich weiter, von der Sensorik bis zu MES. Nur durch kontinuierliche Innovationen können wir den Anforderungen unserer Kunden gerecht werden und sie so bei der weiteren Steigerung ihrer Produktivität unterstützen. Eine wesentliche Säule unseres Angebotes sind die Simatic-Steuerungen, die wir immer auf den modernsten Stand halten.

TIA – Neues bei Steuerungssystemen

Mit Simatic S7-1200 gibt es ein neues Familienmitglied im Kleinsteuerbereich, das wir erstmalig auf der Hannover Messe präsentieren werden. Es zeichnet sich durch ein perfektes Zusammenspiel mit Simatic HMI Basic Panels (Human Machine Interface) und dem Engineeringsystem aus. Alles ist aus einem Guss! Dabei setzt die Software zum Programmieren, Projektieren und zur Inbetriebnahme neue Maßstäbe im Engineering. Durch intuitives Bedienen sparen die Anwender kostbare Zeit und sind so hocheffizient. Das ist echter Beitrag zu mehr Produktivität.

Die Micro-SPS Simatic S7-1200 ist ein neuer modularer Controller für kompakte Applikationen im unteren Leistungsbereich. Bei der Entwicklung des Controllers, wurde besonderes Augenmerk auf eine nahtlose Integration und ein perfektes Zusammenspiel von Controller, HMI und Software gelegt.

Automatisierungsanforderungen können passgenau gelöst werden mit der skalierbaren und flexiblen Aufbautechnik der Controller. Die Zentralbaugruppe kann flexibel mit Ein-/Ausgangsbaugruppen und Kommunikationsbaugruppen erweitert werden. Neu sind die sogenannten Signal Boards, die einfach auf die Vorderseite der CPU-Baugruppe aufgesteckt werden können und wahlweise je zwei DI-/DO-Schnittstellen oder einen analogen Output zur Verfügung stellen. Sie ermöglichen einen besonders kompakten Aufbau bei Anwendungen, in denen nur wenige Signale angeschlossen werden müssen.

Vernetzung und Kommunikation zwischen Engineering, Controllern und HMI sind einfach und unkompliziert. Simatic S7-1200 besitzt eine integrierte Profinet-Schnittstelle für HMI, Programmierung und CPU-zu-CPU Kommunikation. Über diese Schnittstelle können auch die neuen Simatic HMI Basic Panels angeschlossen werden, die den Simatic S7-1200 Controller ideal ergänzen und eine kostengünstige Visualisierung in Schutzart IP65 ermöglichen.

Eine abgestimmte Palette von HMI Basic Panels mit vollgrafischen Displays von vier bis 15 Zoll mit Touchfunktionalität und taktilen Funktionstasten sowie mit durchgängig gleicher Funktionalität – Meldesystem, Rezepturverwaltung, Kurvenfunktionen – über alle Displaygrößen und integrierter Profinet-Schnittstelle runden das Bild ab.

Auch bei der Software für Simatic S7-1200 steht die Integration im Mittelpunkt. Das neue Engineeringsystem Simatic Step 7 Basic ermöglicht ein integriertes Engineering für Simatic Controller und Simatic HMI Basic Panels. Simatic Step 7 Basic V10.5 unterstützt den Anwender mit aufgabenorientierten und intuitiven Editoren für einzigartige Bedienerfreundlichkeit und hohe Effizienz im Engineering.

TIA – Neues bei Diagnose

Anlagenverfügbarkeit ist ein wichtiger Hebel zur Produktivitätssteigerung. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die Planbarkeit der Instandhaltung, um genau zur richtigen Zeit die richtige Wartungsmaßnahme ausführen zu können. Mit der Option Simatic Maintenance Station integriert das Scada-System Simatic WinCC Diagnose und Instandhaltung von Maschinen und Anlagen in einem zentralen System zur Unterstützung präventiver, zustandsbasierter und reaktiver Wartungsmaßnahmen.

Zur Hannover Messe werden wir die neue Version 2009 mit innovativen Diagnosemechanismen präsentieren, die auf Basis von Step 7 deutlich erweiterte Funktionalitäten für eine systemintegrierte Diagnose und das anlagennahe Asset Management bietet. Der Nutzen für den Anlagenbetreiber ist in erster Linie, dass er Stillstandszeiten bei Maschinen und Produktionsprozessen reduzieren oder sogar vermeiden kann – durch eine einheitliche und übersichtliche Darstellung und schnelles Erkennen aller für die Instandhaltung wichtigen Informationen. Durch einen optimierten Informationsfluss können die Instandhaltungskosten deutlich reduziert werden, indem sich Instandhaltungsanforderungen an beliebige Zielsysteme weiterleiten lassen. Alle Vorgänge sind meldungsbasiert, deshalb archivierbar und nachvollziehbar und stellen so eine umfangreiche Datenbasis dar, die mit WinCC-Mitteln oder externen Werkzeugen analysiert werden kann.

Die wesentlichen Neuerungen werden Funktionen zur Vereinfachung der Projektierung über einen zentralen Dialog sein, zur Planung und zum übersichtlichen Überwachen der Instandhaltungsvorgänge und -aufträge mittels bequemer Filtereinstellungen. Daneben wird nun auch der Zugriff über Web ermöglicht, um Fernwartung und Remotezugriff auf die Simatic Maintenance Station zu unterstützen. Durch Panel PC mit Touch-Bedienung erweitert sich der Einsatzbereich erheblich. So lässt sich die Diagnose nun auch von Bediengeräten im Feld ausführen. Neben diagnostizierbaren Multi-Computing-Racks werden nun auch Wide Screen Monitor-Auflösungen unterstützt. Zudem ermöglicht die hierarchische Anordnung von Asset-Objekten in die Anlagenhierarchie eine exakte Positionsbestimmung der vorhandenen Assets und somit schnellere Reaktionszeiten im Instandhaltungsfall. Neu ist auch die Schnittstelle zur Anbindung von Condition Monitoring-Systemen und damit die Zustandsüberwachung verschleißbehafteter Komponenten in industriellen Anlagen.

TIA – Neues bei HMI

Auch beim Bedienen und Beobachten gibt es auf der Hannover Messe Neuheiten. Für anspruchsvolle Aufgaben eignet sich das Simatic Multi Panel 177. Dieses verfügt über ein brillantes 6-Zoll-TFT-Touchdisplay mit 64 K Farben sowie vielfältige Schnittstellen von USB über 10/100-Mbit/s-Ethernet bis RS485 und Profibus-DP. Zusätzlich zum Bedienen und Beobachten von Maschinen und Anlagen eignet sich das Multi Panel 177 auch für weitere Automatisierungsaufgaben in einem Gerät, etwa Steuerungsaufgaben. Dazu wird die Soft-SPS Simatic WinAC MP 2008 in das Multi Panel integriert und wie die anderen Simatic-Controller in Step7 konfiguriert. Projektiert wird das neue Multi Panel per Engineeringsoftware Simatic WinCC flexible 2008.

Das wartungsfreie neue Simatic Multi Panel 177 6“ Touch arbeitet ohne Festplatte und Lüfter und ist damit besonders gut für den maschinennahen Einsatz ausgelegt. Die integrierte Datenremanenz erhält die Prozessdaten auch bei Unterbrechung der Spannungszufuhr. Die Kombination aus Multi Panel und Software-SPS gibt es als bereits einschaltfertig vorkonfiguriertes Komplettpaket. Dieses eignet sich auch zur Migration vieler Lösungen für die aus dem Vertriebsprogramm genommenen Simatic-C7-Komplettgeräte.

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