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Suche nach möglichen Partnern
Bevor Unternehmen mit der Suche möglicher Partner beginnen, sollten sie außer dem Umfang auch die Ziele des Outsourcings definieren - zum Beispiel: Kosten senken, Mitarbeiterqualifizierung professionalisieren, die Geschwindigkeit beim Kompetenzaufbau erhöhen. Hieraus können sie dann Anforderungskriterien an den externen Partner ableiten - zum Beispiel Größe, Erfahrung, Kompetenz. Entwickeln sollten Sie zudem Kriterien für das Planen und Durchführen der Qualifizierungsmaßnahmen. Hierbei gilt es auch auf Details zu achten - zum Beispiel: An welchen Kriterien soll sich die Auswahl der Trainer orientieren?
Viele Personaldienstleister präsentieren sich in ihrer Außendarstellung als Alleskönner. Deshalb sollten sich Unternehmen von den möglichen Partnern Referenzen geben lassen und diese inhaltlich überprüfen. Sie sollten zudem prüfen, ob die potenziellen Partner über die erforderliche Manpower verfügen, um die ihnen übertragenen Aufgaben professionell auszuüben. Checken sollten sie zudem die technische Infrastruktur/Ausstattung. Dies ist gerade bei der technischen Weiterbildung sehr wichtig. Ein weiteres Prüfkriterium ist: Wie fest sind die relevanten Know-how-Träger beim möglichen Partner an dessen Organisation gebunden und ist somit unter anderem eine personelle Kontinuität gewährleistet?
Wenn der richtige Partner gefunden ist
Bewährt hat es sich, die Zusammenarbeit mit dem externen Partner zunächst auf Mitarbeitergruppen und Themen zu beschränken, die für den Erfolg des Unternehmens keine strategische Bedeutung haben. Der Auftrag sollte erst dann auf die Mitarbeitergruppen (zum Beispiel Führungskräfte) und Themenbereiche, die eine Schlüsselrolle für den Erfolg des Unternehmens haben, ausgedehnt werden, wenn sich die Zusammenarbeit bewährt hat und der externe Dienstleister mit der Struktur, Kultur sowie Arbeits- und Marktsituation des Unternehmens vertraut ist.
Effektive Zusammenarbeit im Alltag
Wichtig ist ein interner Koordinator, der als Ansprechpartner für die Mitarbeiter fungiert und die alltägliche Zusammenarbeit mit dem Dienstleister koordiniert. Unternehmen sollten auch darauf bestehen, dass beim externen Partner ein solcher Ansprechpartner existiert, der dafür sorgt, dass die alltägliche Zusammenarbeit so reibungslos wie möglich verläuft und trotzdem auftretende Probleme umgehend gelöst werden.
Während der Zusammenarbeit sollten Unternehmen regelmäßig deren Erfolg evaluieren; des Weiteren überprüfen, ob die Chemie zwischen ihnen und dem externen Partner (noch) stimmt. Sofern nötig solten sie dann die Zusammenarbeit mit dem externen Partner neu definieren. Denn die Kompetenz der Mitarbeiter ist ein zentraler Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Deshalb sollten Sie nie die Kontrolle über die Kompetenzentwicklung in Ihrer Organisation verlieren. )
Dr. Marion Budde ist Beraterin für die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner, Bruchsal.
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