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Gehäuse Wächter für Schaltschränke

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Mit dem Schaltschrankwächter IMX18-CCM (Cabinet Condition Monitoring) stellte Turck ein neuartiges Multifunktionsgerät vor, das sich auch nachträglich in nahezu jeden Schaltschrank oder -kasten installieren lässt und dort kontinuierlich den aktuellen Schutzgrad kontrolliert. Das Hutschienengerät meldet mit einem einfachen Schaltsignal nicht korrekt geschlossene Türen oder überschrittene Grenzwerte von Temperatur und Innenraumfeuchte an das Leitsystem.

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(Hans Turck)

Das 18 mm breite Gerät verfügt über eine eigensichere 2-Leiter-Messumformerspeise-Schnittstelle und kann so auch im explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt werden. Der simple Teach-In-Prozess ist direkt am Gerät ohne Computer oder zusätzliche Hilfsmittel durchführbar. Für weitere Diagnosemöglichkeiten, etwa um die absoluten Messwerte auszulesen, steht die standardisierte HART-Schnittstelle zur Verfügung.

Temperatur-, Absolutfeuchte- und Triangulationssensor

Neben der Interfacetechnik bringt der Schaltschrankwächter einen Temperatur-, einen Absolutfeuchte- und einen Triangulationssensor mit, die den aktuellen Status der Umgebung erfassen. Letzterer erfasst den Abstand zum Deckel oder zur Tür und kontrolliert so den korrekten Verschluss. Um Feuchteprobleme zu erkennen, erfasst der Wächter diese langfristigen Trends und vergleicht sie mit dem eingelernten Gutzustand. Sobald definierte Grenzwerte überschritten werden, erfolgt die Signalisierung über einen potenzialfreien Kontakt an die Leitebene.

Die Basisversion wird Anfang 2016 verfügbar sein. Danach folgt eine weitere Variante, die auch die Möglichkeit bietet, über die eingebauten Sensoren hinaus externe Sensoren anzuschließen und in das Überwachungskonzept zu integrieren. Zukünftig lassen sich damit weitere Parameter wie etwa Schock und Vibration erfassen.

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