Segmentierter Zahnkranz aus ADI-Guss Neue Antriebslösung für effiziente Drehrohröfen
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Nach einem Wälzlagerschaden an einem Drehrohrofen im Werk von Duna-Dráva Cement im ungarischen Vác war der vorhandene Zahnkranz stark beschädigt. SEW-Eurodrive lieferte einen neuen Zahnkranz aus hochfestem ADI-Guss und begleitete die Inbetriebnahme.
Drehrohröfen sind essenziell für die Zementherstellung – so auch im Werk von Duna-Dráva Cement im nordungarischen Vác. Das Zementwerk, circa 35 km nördlich von Budapest am Donauknie gelegen, zählt zu den modernsten und bedeutendsten Produktionsstätten für Zement in Ungarn. Bei der Betreiberin Duna-Dráva Cement Kft. (DDC) handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Heidelberg Materials Group und der Schwenk Zement KG. Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1963 wird in dem Zementwerk hochwertiger Zementklinker hergestellt – rund 2.400 t täglich. Als Ausgangsmaterial dient der Kalkstein des nahegelegenen Berges Naszály, dessen Qualität maßgeblich zur Leistungsfähigkeit des Werks beiträgt.
Antrieb für eine zuverlässige Produktion
Das Herzstück der Produktion ist ein Drehrohrofen mit einem Durchmesser von 4,2 m, in dem der Klinker bei hohen Temperaturen gebrannt wird. Seine Rotation wird über einen Zahnkranz verwirklicht, der von einem leistungsfähigen Antriebssystem bewegt wird. Ein Asynchronmotor stellt dafür rund 350 kW bereit, die über ein Industriegetriebe übertragen werden. Dieses ist über eine Kupplung mit einem separat gelagerten Ritzel verbunden, das in den Zahnkranz eingreift und das erforderliche Drehmoment überträgt. Die Verbindung zwischen Zahnkranz und Ofenmantel erfolgt über Blattfedern, die eine flexible und zugleich robuste Kopplung ermöglichen.
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