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Wärmebilder Wärmebildkamera in 3 Sekunden aufnahmebereit

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Die neue Wärmebildkamera DiaCAm2 C.A 1950 wurde von Chauvin Arnoux in Frankreich entwickelt. Sie zeichnet sich durch ihre besonders einfache Bedienung und ergonomische Handhabung aus. Sämtliche Funktionen sind mit einer Hand bedienbar. Ihre Akkubetriebsdauer beträgt außergewöhnliche 13 Stunden und sie ist in nur 3 Sekunden aufnahmebereit.

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(Chauvin Arnoux/Enerdis)

Die DiaCAm2 ist gut ausgewogen, sie kippt und wackelt nicht beim Abstellen auf einem Tisch. Der große 2,8 Zoll Farbbildschirm verfügt über eine automatische Helligkeitsregelung. Die C.A 1950 verfügt über ein Sichtfeld von 20° x 20° mit einem fokussierfreien Objektiv. Das Objektiv wird durch einen im Gehäuse integrierten Rollverschluss geschützt – er stört nicht und kann nicht verloren gehen. Die kontextbezogene Hilfefunktion leitet den Bediener Schritt für Schritt und hilft, Fehlbedienungen zu vermeiden.

Gleichzeitig erfasste Messwerte in Wärmebilder integrieren

Die C.A 1950 kommuniziert über Bluetooth mit Strommesszangen oder Multimetern, um deren Messwerte zu übernehmen. So kann der Benutzer die mit diesen Geräten gleichzeitig erfassten Messwerte direkt in seine Wärmebilder integrieren. Die vorhandene Emissionsgradtabelle lässt sich jederzeit nach Bedarf erweitern. Die Wärmebilder und visuellen Bilder können je nach Prüfobjekt umbenannt und zu den Bildern können Sprachkommentare aufgezeichnet werden, um die Nachbearbeitung zu vereinfachen.

Kamera-Konfigurationen sind speicherbar

Die Kamera hat Schutzart IP54, ist robust aufgebaut und übersteht Stürze aus 2 m Höhe. Sie eignet sich besonders für Anwendungen in der Gebäudetechnik, sowie in der elektrischen und mechanischen Wartungstechnik. Sie lässt sich einsetzen für Energie-Audits an Gebäuden, zur Suche nach Kältebrücken oder Wärmelecks. Die jeweiligen Kamera-Konfigurationen zu Anwendungen für Gebäude- oder Schaltschrank-Thermographien usw. lassen sich speichern.

Wartung in Industrie und Gewerbe

Mit einer C.A 1950 lassen sich unnormale Erwärmungen oder sogenannte Hot Spots an elektrischen Anlagen und Maschinen erkennen, die auf Störungen hindeuten. So helfen sie dabei, Fehler rechtzeitig aufzuspüren. Überhitzungen treten meistens auf durch fehlerhafte elektrische Kontakte, unsymmetrische Lasten oder falsche Dimensionierung auf.

Auch für die Wartung mechanischer Anlagen ist die Wärmebildkamera geeignet und ermöglicht die schnelle Störungssuche durch Erkennen von Anomalien und Störungen von internen Bauteilen, bevor es zu einer Überhitzung des Motors kommt. Bei der Kontrolle und Überwachung von mechanischen Baugruppen deckt sie überhöhtem Verschleiß auf sowie Schmier- und Einstellprobleme u.a.

Software CAmReport erstellt automatisch Berichte

Die kostenlos mitgelieferte Software CAmReport dient zur automatischen Erstellung von Berichten, die im Word- oder PDF-Format exportiert werden können, um die Bearbeitung und Archivierung zu vereinfachen.

Die C.A 1950 wird betriebsfertig in einem Transportkoffer mit dem gesamten Zubehör ausgeliefert, einschließlich Bluetooth-Headset.

Weitere technische Daten:

  • Sensortyp: 80 x 80 Mikrobolometer UFPA, 8 ~14 m,
  • IFOV (räumliche Auflösung): 4,4 mrad,
  • Temperaturbereich: -20 °C bis +250 °C,
  • Anzeigemodus: Wärmebild und visuelles Bild. Überlagerung der Bilder möglich mit der PC Software,
  • Mess-Hilfsmittel: 1 manueller Cursor + 1 automatische Erkennung + Min-/Max-Anzeige innerhalb einer einstellbaren Fläche + Temperaturprofil + Isothermen,
  • einstellbare Parameter: Emissionsgrad, Umgebungstemperatur, Entfernung, relative Luftfeuchte,
  • Speicherung auf Micro-SD-Karte mit 2 GB (für ca. 4000 Bilder). Karte auswechselbar durch Modelle bis 32 GB,
  • Schutzart IP 54,
  • Gewicht: 700 g mit Akkus,
  • Abmessungen: 225 mm x 125 mm x 83 mm.

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