Anbieter zum Thema
Einsparpotenziale auch in der Gebäudetechnik
In der Gebäudetechnik werden Einsparpotenziale ebenfalls effektiv genutzt. „Dass dabei unsere eigenen Produkte eine zentrale Rolle spielen, ist naheliegend“, erläutert Achim Zerbst. Denn für den Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik sind energieeffiziente Lösungen ein wichtiges Geschäftsfeld. So ist die erst im vorigen Jahr fertiggestellte neue „Denkfabrik“ für 250 Mitarbeiter aus der Entwicklung am Standort Minden mit intelligenter Gebäudeautomation „made by WAGO“ ausgestattet.
Hier liegt der Energieverbrauch ganze 15 Prozent unter den Forderungen der EnEV (Energieeinsparverordnung). Die Raumklimatisierung, der Sonnenschutz, die Beleuchtung und Heizung des Bürogebäudes sind individuell raumweise regulierbar und übergreifend aufeinander abgestimmt. Sobald ein Raum verlassen wird, werden Beleuchtung und Heizung bzw. Kühlung reduziert. Wird ein Fenster geöffnet, schaltet die Wago-Technik die Kühlung ab.
Gewerkeübergreifende Planung
Schon bei der Installation setzte Wago auf eigene Komponenten: Dank des Winsta-Systems können Kabel flexibel, sicher und schnell zusammensteckt werden. Die vorkonfektionierten Kabel und standardisierten Anschlüsse reduzieren deutlich die Installationszeit.
Die modulare Integration von Automatisierungskomponenten der verschiedenen Gewerke mittels der Wago-eigenen Software flexROOM ermöglicht schnell weitere Anpassungen bei Nutzungsänderungen. „Wir setzen auf eine gewerkeübergreifende Planung. So erzielen wir die besten Erfolge hinsichtlich Komfort, Gebäudebetrieb und Energieeffizienz“, sagt Achim Zerbst.
Vorreiterrolle in der Energieeffizienz
Weitere ressourcenschonende Maßnahmen, die Wasser und Heizenergie sparen, sind für Wago schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Dazu zählen unter anderem die Nutzung von Erdwärme und Wärmepumpentechnik, Wärmerückgewinnung in den Fertigungsbereichen, Regenwassernutzung und eine Wärmedämmung, die deutlich über den gesetzlichen Vorgaben liegt.
„Diese hohen Standards werden auch international umgesetzt“, berichtet Achim Zerbst. Ein intensiver abteilungs- und werksübergreifender Erfahrungsaustausch ist für ihn ein wichtiger Bestandteil, damit das Unternehmen nach dem Meilenstein der Zertifizierung auch zukünftig eine Vorreiterrolle in der Energieeffizienz einnimmt. „Hier ist jeder einzelne Mitarbeiter gefragt – denn Energiemanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“
(ID:39574840)