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Kostenvergleich Standard-E/As

Warum AS-i beim Anschluss von Sensoren und Aktoren die Nase vorn hat

| Autor/ Redakteur: Peter Rosenberger* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Die Zahl Drei spielt eine wesentliche Rolle, wenn es um die Ermittlung der wirtschaftlichsten Lösung für die Vernetzung von Aktoren und Sensoren geht: Denn bereits ab drei E/A-Modulen im Feld, und auch ab drei E/A Stationen im Schaltschrank, sollen sich mit AS-Interface Kostenvorteile gegenüber allen anderen Feldbussystemen realisieren lassen.

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Schaltschrankmodule in Schutzart IP 20 von Bihl+Wiedemann rechnen sich ab drei E/A-Stationen.
Schaltschrankmodule in Schutzart IP 20 von Bihl+Wiedemann rechnen sich ab drei E/A-Stationen.
(Bild: Bihl+Wiedemann)

Wer oder was der Effizienzkiller Nummer eins beim Anschluss von Aktuatoren und Sensoren ist, hat sich längst weltweit herumgesprochen: Mit konventioneller Verdrahtung hinkt man nicht nur in Sachen Leistung meilenweit hinter den aktuellen Möglichkeiten her – man schießt sich vor allem kostenmäßig völlig ins Abseits. Dass es aber auch bei der kalkulatorischen Betrachtung verschiedener Bussysteme gravierende Unterschiede gibt, hatten viele Anwender in der Vergangenheit nicht wirklich im Fokus.

Die meisten von ihnen gingen bisher mehr oder weniger unbesehen davon aus, dass sich der Einsatz von AS-Interface erst in Applikationen mit einer größeren Anzahl von Standard- Ein- und -Ausgängen auf der Aktuator-Sensor-Ebene lohnt. Doch ein konkreter analytischer Blick auf die Kosten der jeweils nötigen Bauteile räumt mit diesem Vorurteil ein für alle Mal auf: In Wahrheit ergeben sich mit AS-i im IP67-Bereich schon ab drei E/A Modulen und in IP20-Umgebungen bereits ab drei E/A Stationen beträchtliche Sparpotenziale.

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AS-i spart Kosten und Platz im Schaltschrank

Bei konventionellen Feldbussen ist im Schaltschrank für jede einzelne E/A Station nicht nur ein eigener Buskoppler nötig, sondern auch ein Feldbusstecker, der meist auch noch aufwändig konfektioniert werden muss. Bei AS-Interface dagegen genügt für das gesamte System ein einziges Gateway. Und das lässt sich genau dort montieren, wo man es braucht - was gleichzeitig den Verdrahtungsaufwand spürbar reduziert. Neben Geld lässt sich beim Einsatz von AS-Interface auch Schaltschrankplatz sparen: Vor allem mit den Kombimodulen von Bihl+Wiedemann, die bis zu acht Eingänge und acht Ausgänge in einem nur 22,5 mm breiten Gehäuse vereinen.

AS-Interface gewinnt Effizienzvergleich auch im Feld

Noch um einiges souveräner entscheidet AS-Interface den Effizienzvergleich im Feld zu seinen Gunsten. Und das hat bei weitem nicht nur damit zu tun, dass die IP67-Slaves konventioneller Feldbussysteme generell wesentlich teurer sind als ihre Pendants für AS-Interface. Darüber hinaus spielen hier deutliche Einsparungen im Bereich der Hardware eine wichtige Rolle.

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