OSADL-Seminar

Was man über Open Source-Lizenzen wissen sollte

10.10.2008 | Redakteur: Reinhard Kluger

Dr. Carsten Emde, Manager der OSADL eG, Schopfloch, mahnt: „Vorsicht - nicht überall, wo „Open Source“ draufsteht, ist auch Open-Source drin. Falscher Umgang mit Open-Source kann durchaus zu urheber- und patentrechtlichen Auseinandersetzungen führen.“
Dr. Carsten Emde, Manager der OSADL eG, Schopfloch, mahnt: „Vorsicht - nicht überall, wo „Open Source“ draufsteht, ist auch Open-Source drin. Falscher Umgang mit Open-Source kann durchaus zu urheber- und patentrechtlichen Auseinandersetzungen führen.“

„Open Source“, damit assoziiert man schnell kostenlos. Aber das ist nicht immer automatisch so. Wo zum Beispiel Software-Patente und andere versteckte Kostenfaktoren zum Tragen kommen können, das erfährt man auf einem OSADL-Seminar in Berlin.

„Das Open-Source-Prinzip ist offensichtlich sehr gut geeignet, Softwareprojekte und Applikationen zu entwickeln, die von vielen Anwendern benötigt werden - also Basis-Technologien und Standardanwendungen“, so Dr. Carsten Emde, Manager der OSADL eG, Schopfloch. Doch er weiß auch: „Vorsicht − nicht überall, wo „Open Source“ draufsteht, ist auch Open-Source drin. Falscher Umgang mit Open-Source kann durchaus zu urheber- und patentrechtlichen Auseinandersetzungen führen.“

Antworten auf Patentfragen

Wie erfolgreich Open-Source ist, können die Nutzer von OpenOffice, Firefox, Wikipedia usw. beim täglichen Umgang damit leicht feststellen. Dieser Erfolg setzt sich jetzt auch im Maschinenbau und bei Embedded-Systemen fort. Wer sich detaillierter über die Regeln und Stolpersteine von Open Source Software und die Anforderungen bei der Weitergabe von Freier Software informieren möchte, für den bietet OSADL (Open Source Automation Development Lab) ein Seminar zu aktuellen Fragen im Zusammenhang mit Patenten an. Unter dem Thema „Software-Patente und Open-Source-Lizenzierung“ findet diese Veranstaltung am 7. November 2008 ganztägig in Berlin statt. Als Referenten informieren Prof. Axel Metzger sowie Dr. Till Jaeger und andere in Vorträgen und Diskussionen über Fallen, wie sie in der Praxis lauern können. OSADL-Mitglieder können das Seminar kostenlos besuchen, Nicht-Mitglieder müssen 450 Euro bezahlen. Anmeldung unter osadl.org.

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