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Frequenzrumrichter

Watercooled: Umrichter versorgt Synchronmotor mit Energie

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Der Lüneburger Spezialist für Antriebs- und Steuerungselektronik Sieb & Meyer bietet kundenspezifische Lösungen im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Frequenzumrichter und -Einspeisesysteme sowie der intelligenten Antriebsverstärker.

Die Bandbreite der Leistungen reicht dabei von einfachen Hardwareanpassungen wie speziellen Gehäuseformen oder Schnittstellen bis hin zu komplett neu definierten Geräten und Funktionen. Für die Entwicklung der Lösung stehen im Haus alle notwendigen Experten zur Verfügung, zum Beispiel in den Bereichen Leistungselektronik, Regelungstechnik, PC- und Embedded-Programmierung, Leiterplattenlayout, EMV und mechanische Konstruktion.

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Für eine zeitnahe und sichere Umsetzung der Entwicklungsziele werden unter anderem moderne Simulations- und Designtools eingesetzt. Die Fertigung erfolgt in den modernen Anlagen von Sieb & Meyer: Vom Prototypen bis zur Serienproduktion von bis zu einigen tausend Geräten beziehungweise Baugruppen pro Jahr ist alles möglich.

Gesicherte Versorgungsspannung

Für Gebr. Becker realisierte Sieb & Meyer auf Basis des Standard-Geräts SD2S-FPAM einen kundenspezifischen Frequenzumrichter, der Drehfeldfrequenzen bis 2334 Hz mit möglichst geringen harmonischen Frequenzanteilen bereitstellt. Zusätzlich gewährleistet die Lösung eine gesicherte Versorgungsspannung des Magnetlagers beim Ausfall der Netzspannung: Im Falle eines Stromausfalls wird kontrolliert ein Bremsvorgang eingeleitet. Dabei dient der Motor des Radialverdichters als Generator und speist elektrische Energie zurück in den Frequenzumrichter. Diese Energie wird dann zum Betrieb der Steuereinheit verwendet. Dadurch wird das elektrisch betriebene Magnetlager fast bis zum Stillstand funktionsfähig gehalten.

Konstruktive Anpassungen

Konstruktiv haben die Entwickler neben den applikationsseitigen Besonderheiten in Bezug auf Kühlung und Bauform auch spezielle Schnittstellen realisiert, sodass sich der Umrichter optimal in das Gesamtsystem des Endkunden integrieren lässt. Konkret handelt es sich dabei um digitale sowie analoge Schnittstellen sowie eine CAN-Bus-Ansteuerung. Sie sollen die Kommunikation mit den Steuerungen der Maschinen ermöglichen, in denen die Radialverdichter verbaut werden. „Diese und alle anderen Anforderungen wurden auf ganzer Linie erfüllt“, bestätigt Frank Diedrichsen. „Sieb & Meyer ist ein kompetenter Entwicklungspartner, der die Zeitpläne genau eingehalten hat und kleinere Probleme schnell lösen konnte. Von der Qualität des Endprodukts sind wir absolut überzeugt.“ (pf)

SPS IPC Drives 2016: Halle 4, Stand 4-230

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