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Endress+Hauser Weltspitze bei der technologischen Früherkennung

| Redakteur: Jan Vollmuth

Welche Unternehmen sind besonders aufmerksam und umsichtig, wenn es um das Erkennen von neuen Technologien geht? Dieser Frage ist das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen nachgegangen. Zu den ausgezeichneten Unternehmen gehört auch Endress+Hauser.

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Die Nase im Wind: Die Entwickler von Endress+Hauser haben die aktuelle technische Entwicklung im Blick.
Die Nase im Wind: Die Entwickler von Endress+Hauser haben die aktuelle technische Entwicklung im Blick.
(Bild: Endress Hauser)

Das Institut ermittelte die Gewinner in Zusammenarbeit mit erfahrenen Technologie-Experten erfolgreicher Unternehmen wie Opel, Audi, BMW, Roche, Saurer und Bosch. Ziel der Sondierung war es, besonders erfolgreiche Ansätze und Konzepte in der Technologiefrüherkennung führender europäischer Unternehmen zu identifizieren und zu vergleichen. Grundlage der Einstufung war eine detaillierte schriftliche Befragung, an der sich 207 Unternehmen beteiligten.

Prozess der Technologiefrüherkennung im Vordergrund

Von Seiten von Endress+Hauser stellten sich dem Auswahlverfahren Ulrich Kaiser, Leiter Technologie, sowie Marc Baret, Technologie-Manager von Endress+Hauser Maulburg, dem Kompetenzzentrum für Füllstand- und Druckmesstechnik von Endress+Hauser. „Im Vordergrund der Analyse standen der Prozess der Technologiefrüherkennung, ihre Organisation, Methoden und Tools, die Anbindung an die Strategie sowie die Bewertung von Technologien in frühen Phasen“, erklärt Ulrich Kaiser.

Nach dieser Vorselektion wurden die aussichtsreichsten Kandidaten ausführlich interviewt. Die Ergebnisse wurden der Jury in anonymisierter Form zur Beurteilung vorgelegt. Auf dieser Grundlage wählte das Experten-Konsortium fünf Unternehmen aus, die Konzepte zur Technologiefrüherkennung besonders erfolgreich umsetzen.

Neben dem Messtechnik-Spezialisten Endress+Hauser ausgezeichnet wurden Osram, Enel aus Italien, Wittenstein sowie 3M Deutschland. „Wir dürfen stolz sein, zu diesem illustren Kreis zu gehören“, sagt Ulrich Kaiser. „Wir können nicht jede Technologie selbst erforschen. Aber wir können viel gewinnen, wenn wir aufmerksam und systematisch verfolgen, was weltweit in den Forschungslabors der Wissenschaft und der Industrie passiert.“ (jv)

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