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Recyclingtechnik Weniger Energie und mehr Automatisierung

Redakteur: Carina Schipper

Starlinger & Co. stellt eine neue Recyclinganlage vor. Reco-Star dynamic erreicht mit geringem Energieaufwand einen hohen Ausstoß an Regranualt, heißt es aus Wien.

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Die Anlage bereitet Kunststoffabfall aus Industrie- und Post-Consumer-Quellen auf.
Die Anlage bereitet Kunststoffabfall aus Industrie- und Post-Consumer-Quellen auf.
(Bild: Starlinger)

Das Maschinenkonzept verfügt laut Hersteller über hohe Energieeffizienz im Produktionsprozess und einen hohen Automatisierungsgrad. Beides gewährleistet eine stabile und kontinuierliche Produktion, einen hohen Ausstoß sowie größtmögliche Flexibilität bezüglich des Eingangsmaterials. Die Anlagen verwerten leichte, feuchte und hygroskopische Materialien wie beispielsweise Kunststoffabfall aus Industrie- und Post-Consumer-Quellen. Die Smart-Materialzuführung übernimmt die Vorbereitung des Plastikmülls und die Zufuhr zum Extruder. Das dynamische Automatisierungspaket sorgt für den geeigneten Betriebspunkt. So sinkt der Energieverbrauch bei gleichzeitig mehr Ausstoß, erklären die Abfallspezialisten. Das Regranulat, das Reco-Star dynamic produziert, lässt sich zahlreichen Anwendungen wiederverwenden. Die Neuentwicklung trägt als erste Starlinger-Recyclinganlage das „rECO“-Kennzeichen. „Mit diesem Kennzeichen heben wir die ganzheitlich energiebewusste Konstruktion des neuen Maschinenkonzepts hervor“, betont Elfriede Hell, General Manager im Bereich recycling technology. In der Anlage verbauen die Österreicher ausschließlich Motoren der höchsten Energieeffizienzklasse. Weitere Bestandteile wie Energierückgewinnungssysteme bei verschiedenen Verfahrensschritten oder eine Infrarotbeheizung reduzieren ebenfalls die Energiekosten für den Betrieb.

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