Stepstone Gehaltsreport

Wer wie viel Geld verdient

| Autor: Heidemarie Schuster

Nach Bundesländern verdienen Fach- und Führungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 42.238 Euro brutto am wenigsten in Deutschland.
Nach Bundesländern verdienen Fach- und Führungskräfte in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 42.238 Euro brutto am wenigsten in Deutschland. (Bild: Pixabay)

Bereits zum siebten Mal veröffentlicht StepStone seinen großen Gehaltsreport. Darin geht es um die Durchschnittsgehälter von Fach- und Führungskräften in Deutschland – aufgeschlüsselt nach Branche, Berufsfeld, Berufserfahrung und Unternehmensgröße. Ingenieure stehen dabei gut da.

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt laut dem Stepstone Gehaltsreport 2018 bei rund 58.150 Euro brutto im Jahr. Die Berufsgruppen mit den höchsten Durchschnittsgehältern sind Ärzte (84.230 Euro), Banking-Spezialisten (70.890 Euro) sowie Ingenieure (66.960 Euro) und IT-Spezialisten (64.840 Euro).

Studium und Personalverantwortung zahlen sich aus

Führungskräfte verdienen deutlich mehr (66.650 Euro) als Fachkräfte ohne Personalverantwortung (53.260 Euro). Auch ein Studium zahlt sich ein Leben lang aus: Fachkräfte mit akademischer Ausbildung bekommen deutlich höhere Gehälter (64.970 Euro) als Angestellte ohne Studienabschluss (50.100 Euro) – auch langjährige Berufserfahrung kann die durchschnittliche Gehaltskluft von rund 40 Prozent nicht mehr schließen.

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Die höchsten Gehältern gibt es in der Pharmaindustrie (69.380 Euro), bei Banken (69.210 Euro) sowie in der Autoindustrie (66.900 Euro). Beschäftigte der Pharmaindustrie bekommen im Schnitt 20.500 Euro mehr Gehalt als Fachkräfte aus dem Bereich Agentur, Werbung, Marketing und PR (48.900 Euro).

Große Unternehmen zahlen überdurchschnittlich

Im Vergleich der Bundesländer sichert sich Hessen wie schon in den vergangenen Jahren Rang 1 mit einem Durchschnittsgehalt von 63.350 Euro brutto. Auf Platz 2 und 3 liegen mit nur geringem Abstand Baden-Württemberg (62.100 Euro) und Bayern (61.700 Euro). In Brandenburg (44.240 Euro), Sachsen-Anhalt (44.220 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (42.650 Euro) verdienen Fachkräfte im Schnitt am wenigsten.

Das Gehalt von Fachkräften in großen Unternehmen liegt 15 Prozent über dem einer durchschnittlichen Fachkraft in Deutschland. Im direkten Vergleich mit kleineren Unternehmen ist der Unterschied noch deutlicher: Wer bei einem Arbeitgeber mit mehr als tausend Mitarbeitern angestellt ist, verdient im Schnitt 32 Prozent mehr als Beschäftigte in Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern.

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Studienfach und Abschluss

Ein Abschluss in Medizin oder Zahnmedizin (79.700 Euro) oder Rechtswissenschaften (72.990 Euro) öffnet die Tür zu hohen Gehältern. Auch Absolventen der Ingenieurwissenschaften freuen sich über ein hohes Gehaltsniveau (69.300 Euro). Wirtschaftsingenieure liegen sogar noch darüber (70.230 Euro). Promovierte Akademiker (76.170 Euro) verdienen im Schnitt 17.100 Euro mehr als Angestellte mit Universitätsdiplom oder Master (59.070 Euro).

Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer

Das Bruttodurchschnittsgehalt für IT-Berufe liegt bei 64.837 Euro. Der Top-Verdiener in der IT ist Akademiker (Durchschnittsbruttogehalt: 68.703 Euro), männlich (Durchschnittsbruttogehalt: 65.674 Euro), hat Personalverantwortung (plus 28 Prozent Gehalt), arbeitet in Hessen (Durchschnittsbruttogehalt: 71.115 Euro) in der Luft- und Raumfahrt (Durchschnittsbruttogehalt: 78.722 Euro), am besten im Bereich Prozessmanagement mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung (Durchschnittsbruttogehalt: 86.042 Euro).

Frauen verdienen in der IT mit einem Durchschnittsbruttogehalt von 58.509 rund 10.000 Euro weniger pro Jahr als ihre männlichen Kollegen. Nicht-Akademiker müssen gegenüber ihren studierten Kollegen mit rund 5.700 Euro weniger Brutto nach Hause gehen.

Wer in der IT-Branche in Hessen arbeitet hat das große Los gezogen. Hier liegt das jährliche Durchschnittsgehalt laut Stepstone bei 71.115 Euro brutto. Am wenigsten verdienen IT-ler in Sachsen-Anhalt (50.595 Euro).

Berufserfahrung bringt mehr Geld

Gehaltsunterschiede gibt es natürlich auch je nach Aufgabenfeld und Berufserfahrung. Gehaltsspitzenreiter sind hier Fach- und Führungskräfte des Bereichs Prozessmanagements. Laut Stepstone liegt das jährliche Durchschnittsgehalt bei 86.042 Euro, wenn man mehr als zehn Jahre Berufserfahrung hat. Maximal zwei Jahre Berufserfahrung bringen immerhin noch 40.940 Euro.

Der Bereich Consulting/Engineering ist in der IT am schlechtesten bezahlt. Mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung liegt das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt bei 79.779 Euro. Liegt die Berufserfahrung bei maximal zwei Jahre schrumpft laut Stepstone das jährliche Bruttogehalt auf 50.043 Euro.

Die Top-Branchen in der IT sind die Luft- und Raumfahrt mit einem jährlichen Bruttodurchschnittsgehalt von 78.722 Euro, gefolgt von der Pharmaindustrie (75.808 Euro) und den Banken (72.726). In der Branche Fahrzeugbau/-zulieferer gibt es durchschnittlich 70.947 Euro brutto im Jahr. Am schlechtesten verdienen IT-ler in der Medien-Branche (68.518 Euro).

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal It-Business.de.

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