Produktion Industrielle Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein

Quelle: Smart Electronic Factory 1 min Lesedauer

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An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei. Mitglieder der Smart Electronic Factory beleuchten, welche Voraussetzungen in produzierenden Unternehmen für eine wertschöpfende Digitalisierung gegeben sein müssen.

Digitale Transformation ist kein einmaliges Projekt, sondern fortlaufend und mehrstufig umzusetzen.(Bild:  SEF/Blue Planet Studio - stock.adobe.com)
Digitale Transformation ist kein einmaliges Projekt, sondern fortlaufend und mehrstufig umzusetzen.
(Bild: SEF/Blue Planet Studio - stock.adobe.com)

Der Verein Smart Electronic Factory SEF hat erneut betont, wie wichtig die Digitalisierung in Fabriken ist. Laut einer Mitteilung stehen jedoch vor allem mittelständische Produktionsbetriebe häufig vor der Frage, welche Schritte sie diesbezüglich wann und wie unternehmen sollten. Jedoch gibt der Verein auch zu Bedenken, dass die Digitalisierung in Fabriken nur dann sinnvoll ist, wenn es auch tatsächlichen Bedarf und Wertschöpfung in der Praxis gibt. Sie sollte kein Selbstzweck sein.

Steffen Rattke, Leiter Presales bei German Edge Cloud, hält Unternehmen deshalb dazu an, schnell herauszufinden, wo das Wertschöpfungspotenzial in ihrem Betrieb liegt. Er weist darauf hin, dass ohne Digitalisierung der Produktivitätsfortschritt stagnieren wird und die Wettbewerbsfähigkeit nur schwerlich aufrecht zu erhalten ist. Hinzu komme, dass ohne digitale Prozesse die insbesondere für größere Unternehmen ab 2024 verpflichtenden Nachhaltigkeitsnachweise (ESG) nicht umsetzbar seien.

Auf größtes Wertschöpfungspotenzial konzentrieren

Ines Thurner, CEO von Convanit, empfiehlt vor allem den Verantwortlichen in den Unternehmen, genaue Überlegungen anzustellen, wo eine Digitalisierung im Betrieb am meisten Sinn ergibt. „Digitalisierung ist dann richtig, wenn sie Probleme löst oder Prozesse nachhaltig vereinfacht, nicht um einem Digitalisierungstrend zu folgen", sagt Thurner. Digitale Technologien sollten sich zunächst auf Bereiche mit dem größten Wertschöpfungspotenzial konzentrieren.

Die SEF unterstützt ihre Mitglieder bei ihrer Digitalisierungsstrategie. Aktuell entwickelt und testet der Verein vor allem Anwendungen für mehr Nachhaltigkeit, darunter etwa für Energie-Monitoring und Energie-Management.

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