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Studie

Wettbewerb beflügelt Industrie-Roboter

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Automobilhersteller haben Roboter-Hunger

Die Investitionen der Automobilindustrie in Industrie-Roboter sind seit 2010 weltweit deutlich gestiegen. Mit rund 100.000 neu installierten Robotern war 2014 ein neues Rekordjahr – + 43 % gegenüber dem Vorjahr. Neue Produktionskapazitäten in aufstrebenden Märkten und eine Modernisierungswelle an den etablierten Standorten der autoproduzierenden Länder haben diesen Boom getragen. Ein Großteil der Robotertechnik wurde 2014 an Autozulieferer für elektronische Komponenten verkauft. Dazu zählen beispielsweise Batteriehersteller oder Car-IT-Firmen. Die Elektro- und Elektronikbranche verzeichnete 2014 ebenfalls einen neuen Rekord – der Absatz stieg um 34 % im Vergleich zum Vorjahr. Die starke Nachfrage für Industrie-Roboter in der Produktion von Consumer Electronics, Kommunikations-Equipment oder auch Computer- oder Medizintechnik summieren sich für dieses Segment auf einen weltweiten Marktanteil von insgesamt 21 %.

Zukunftsmärkte im Blick

Die digitale Transformations- und Automatisierungswelle wird den Siegeszug der Industrie-Roboter bis 2018 weiter vorantreiben. Im Zuge von „Industrie-4.0-Projekten“ steht beispielsweise die Mensch-Roboter-Kollaboration vor dem Durchbruch. Die vereinfachte Zusammenarbeit mit Robotern öffnet den Markt zusätzlich für neue Anwendungen. Das gilt für kleinere und mittlere Unternehmen ebenso wie für Konzerne aller Branchen. Neben der Automobil- und Elektronikindustrie erreicht diese Entwicklung zunehmend auch die metallverarbeitende Industrie, Kunststoffindustrie sowie Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie. "Das Marktvolumen für Industrie-Roboter ist enorm. Den weltweiten Verkaufswert inklusive begleitender Dienste schätzen wir für 2014 auf 32 Mrd. US-Dollar", kommentierte IFR-Präsident Baroncelli.

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