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UV-Vorschaltgeräte aus Österreich sind weltweit gefragt

Wettbewerbsvorteil durch flexible Feldbusanbindung

| Autor/ Redakteur: Jochen Harlacher, René Tiefenthaler / Ines Stotz

Zu den Kernkompetenzen des österreichischen Herstellers PowerUnits Leistungselektronik gehört die Entwicklung elektronischer Vorschaltgeräte für UV-Anwendungen. Das exportorientierte Unternehmen stattet seine Vorschaltgeräte mit einer flexiblen Busanschaltung aus – den Kommunikationsmodulen von HMS Industrial Networks.

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Alle Anybus-CC-Module haben dieselbe Bauform sowie identische Hard- und Softwareschnittstelle zum Feldgerät
Alle Anybus-CC-Module haben dieselbe Bauform sowie identische Hard- und Softwareschnittstelle zum Feldgerät
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Vorschaltgeräte werden in der Ansteuerung von UV-Strahlern in industriellen Anwendungen eingesetzt. Haupteinsatzbereich ist die grafische Industrie (Druckmaschinen) sowie generell die Oberflächenbehandlung (Härtung von Farben, Lacken oder Klebern) in der Holz-, Kunststoff-, Metall- und Elektronikindustrie. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Wasseraufbereitung, bei der die Vorschaltgeräte bei der Prozesswasser-, Trinkwasser- und Ballastwasseraufbereitung eingesetzt werden.

Viele Kommunikationsstandards machen Herstellern das Leben schwer

Die Exportquote von PowerUnits liegt bei nahezu 100 Prozent. Die Vorschaltgeräte werden in alle Herren Länder geliefert. Dass diese sich weltweit behaupten, liegt nicht zuletzt daran, dass deren Anbindung an die wichtigsten Feldbusse und Industrial-Ethernet-Systeme serienmäßig vorgesehen wurde. Zurzeit können Busanschaltungen für Profibus, Profinet IO, DeviceNet, EtherNet/IP, Modbus-TCP, Modbus-RTU, CANopen und CC-Link integriert werden.

Trendwechsel in der Feldbustechnik langsamer als erwartet

Ging man vor ein paar Jahren noch davon aus, dass klassische Feldbustechnologien durch Industrial-Ethernet-Systeme abgelöst würden, zeichnet sich mittlerweile ein ganz anderes Bild ab: Die Zahl der industriellen Kommunikationsstandards nimmt stetig zu, da sich neben den etablierten Feldbussen wie Profibus, DeviceNet oder CANopen mittlerweile auch zahlreiche Industrial-Ethernet-Varianten wie Profinet, EtherNet/IP oder EtherCAT durchsetzen. Die zunehmende Vielfalt an Kommunikationsstandards macht das Leben insbesondere für exportorientierte Unternehmen wie dem Global Player PowerUnits nicht gerade einfacher.

Flexible Feldbusanbindung

In den verschiedenen Regionen der Erde haben sich unterschiedliche Bussysteme durchgesetzt. Das heißt für PowerUnits: Vorschaltgeräte für den amerikanischen Markt müssen mit einer DeviceNet- oder EtherNet/IP-Schnittstelle ausgestattet werden. Geht das Gerät nach Deutschland oder Europa sind Profibus, Profinet, CANopen und Modbus gefragt. In Asien setzt man mit CC-Link nochmals auf einen anderen Standard.

Davon weiß auch Rene Tiefenthaler, kaufmännischer Geschäftsführer der PowerUnits Leistungselektronik, zu berichten: „Viele unserer Kunden fragen gezielt nach einer Busanbindung. Da wir verschiedene Branchen und globale Märkte bedienen, ist für uns eine große Bandbreite unterstützter Netzwerke besonders wichtig. Dass wir unsere Vorschaltgeräte mit einer flexiblen Busanschaltung ausstatten können, ist für uns ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.“

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