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Interface-Technik

Wie eine neue Interface-Geräteplattform Innovationssprung in 5 Disziplinen schafft

| Autor/ Redakteur: Klaus Ebinger / Jörg Kempf

Bewährte Technik hat Vor- und Nachteile: Sie ist vielfach etabliert und ausgereift, irgendwann aber auch nicht mehr weiterzuentwickeln. Soll mehr Performance her, bleibt nur noch eine konsequente Neuentwicklung mit modernsten Technologien, die das Investment der Kunden für die nächste Dekade schützen. Diese Anforderungen erfüllt Turck mit seiner neuen Interface-Serie IMX, die auf der Achema Premiere feierte.

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Mit kompakteren Gehäusemaßen, genaueren und schnelleren Geräten, SIL2-Zertifizierung und etlichen internationalen Ex-Zulassungen für weltweiten Einsatz legt Turck die Messlatte in der Interfacetechnik auf ein neues Niveau.
Mit kompakteren Gehäusemaßen, genaueren und schnelleren Geräten, SIL2-Zertifizierung und etlichen internationalen Ex-Zulassungen für weltweiten Einsatz legt Turck die Messlatte in der Interfacetechnik auf ein neues Niveau.
(Bild: Turck)

Sieht man sich die Entwicklung der Interfacetechnik an, stellt man fest, dass drei Kriterien Hersteller und Kunden zunehmend beschäftigen: Die Sicherheit, insbesondere in Bezug auf Ex-Trennung und funktionale Sicherheit (SIL), der Platzbedarf auf der Hutschiene sowie die Performance, vor allem die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Geräte. Auch wenn bestehende Interfacegeräte die genannten Anforderungen bis zu einem gewissen Grad erfüllen, sind deren Weiterentwicklungsmöglichkeiten in der Regel begrenzt.

Turck ist seit Langem mit einer Vielzahl unterschiedlicher Interfacegeräte im Markt vertreten, die auch kontinuierlich an aktuelle Entwicklungen angepasst wurden. Aber erst mit einer völlig neu entwickelten Elektronikplattform ist man als Hersteller in der Lage, zukunftsgerichtete Technik auf Basis modernster Technolologien anbieten zu können, die die Investitionen der Kunden auch über die nächste Dekade zu schützen vermag.

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Turck hat daher viel Zeit und Geld investiert in die Entwicklung einer vollständig neue Interfacetechnikgeneration. Nach intensiven Tests und umfangreichen Zulassungen brachte der Mülheimer Automatisierungsspezialist zur Achema 2015 nun die ersten Geräte der neuen Interface-Plattform IMX auf den Markt. Sie setzt nicht nur in den genannten Dauerthemen Sicherheit, Platzbedarf und Performance neue Maßstäbe, sondern öffnet auch neue Märkte, z.B. dank ihrer 10…30-VDC-Fähigkeit in mobilen Anwendungen.

Disziplin 1: Sicherheit

Das Thema funktionale Sicherheit hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Anfangs wurden Sicherheits-Integritätslevel (SIL) noch mit Qualität gleichgesetzt. Doch nach und nach entwickelte sich bei den Anlagenbetreibern ein tieferes Verständnis für Sicherheit in der Applikation. Die Hersteller mussten sich dieser Herausforderung stellen. Turck richtete seinen Entwicklungsprozess für die neue IMX-Reihe komplett nach den Anforderungen der IEC 61508 aus. Anerkannte unabhängige Stellen zertifizieren diesen Prozess. Die umfangreichen Handbücher und Inbetriebnahmehilfen unterstützen die Kunden dabei, die Geräte in funktional sicheren Kreisen zu betreiben.

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