Cyber-Security-Rahmenwerk
Wie Phoenix Contact für Cybersicherheit sorgt

Von Boris Waldeck, Master Specialist Security PLCnext Technology, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Bad Pyrmont 6 min Lesedauer

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Die zunehmenden Bedrohungen durch digitale Angriffe auf Produktionsanlagen haben die EU dazu veranlasst, ein umfassendes Cyber-Security-Rahmenwerk zu entwickeln. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit gegen digitale Bedrohungen zu stärken. Dazu gehört unter anderem das Management der Lierferketten und Produkte im Hinblick auf Schwachstellen.

Das Cyber-Security-Rahmenwerk der EU umfasst den Cyber Resilience Act, die Maschinenverordnung, die NIS2-Richtlinie sowie die Radio Equipment Directive (RED). (Bild:  Phoenix Contact)
Das Cyber-Security-Rahmenwerk der EU umfasst den Cyber Resilience Act, die Maschinenverordnung, die NIS2-Richtlinie sowie die Radio Equipment Directive (RED).
(Bild: Phoenix Contact)

Der Cyber Resilience Act (CRA) wurde Ende 2024 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Seitdem steht ein vollständiger Satz von Gesetzen zur Verfügung, der fertigende Unternehmen, Maschinen- und Anlagenhersteller sowie Hersteller von Automatisierungsgeräten betrifft. Das Rahmenwerk soll die Cyber-Sicherheit in Fabriken, im Maschinenbau und bei der funktionalen Sicherheit von Maschinen erhöhen. Gleiches gilt für die Inverkehrbringung von Automatisierungsgeräten mit Funkschnittstellen und Produkte mit digitalen Elementen.

Ein wesentlicher Bestandteil des CRA ist das Management der Lieferkette und der Produkte im Hinblick auf Schwachstellen. Angriffe auf Lieferketten zur Einschleusung von Schad-Software sowie die Verwendung veralteter Komponenten stellen erhebliche Risiken dar. Ein hoher Grad an Cyber-Sicherheit lässt sich nur durch Kenntnis der Lieferkette und regelmäßige Updates erreichen.