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Energieeffiziente Wasseraufbereitung

Wien optimiert seine Hauptkläranlage mithilfe von Siemens-Technik

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Der Auftrag umfasst die Migration und Erweiterung des bestehenden Prozessleitsystems Simatic PCS 7 auf die neueste Version 8.1. Die Umstellung erfolgt parallel zum laufenden Betrieb. Sämtliche Funktionen werden dabei bereits beim Engineering mit der Simulationssoftware Simit getestet, wodurch die Qualität gesichert und die Inbetriebnahmezeiten verkürzt werden.

Darüber hinaus liefert Siemens Sitrans-Prozessinstrumente, Geräte zur Gasanalyse (Ultramat/Oximat) sowie Scalance-Netzwerkskomponenten inklusive Verkabelung, Montage und Inbetriebnahme. Für die sichere und hoch verfügbare Stromversorgung von rund 450 Motoren und Antrieben in der Kläranlage installiert Siemens eine redundant ausgeführte 20-kV-Mittelspannungsschaltanlage vom Typ NXAir (28 Felder), Niederspannungsschaltanlagen vom Typ Sivacon S8 (rund 80 Felder), ein Stromschienen-Verteilersystem sowie 14 Transformatoren.

Die Schutzgeräte der Bestandsanlagen sowie die der Neuanlagen rüstet Siemens mit Ethernet basierenden Kommunikationsschnittstellen aus. Die redundante Stationsleittechnik SICAM AK 3 verarbeitet sämtliche Datenpunkte aus der Energieversorgung und liefert diese in die übergeordnete Schaltanlagenleittechnik und in weiterer Folge zur Gesamtüberwachung in die neue Prozessleittechnik.

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