Gleitlagerprüfung bei Wasserschmierung

Wirbelstromwegsensoren detektieren Position des Prüflagergehäuses und Relativbewegung zwischen Rotor und Prüflager

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Hochleistungsprüfstand im Aufbau

Der neue Hochleistungs-Prüfstand im Aufbau. Erst einmal fertig, werden damit höchste Belastungen auf Gleitlager bei bis zu 200 m/s Umfangsgeschwindigkeit getestet (Archiv: Vogel Business Media)

In einem neuen Hochleistungs-Prüfstand am ITR werden ebenfalls Wirbelstromsensoren von Micro-Epsilon eingesetzt. Mit diesem neuen Prüfstand, der sich aktuell im Aufbau befindet, werden die tribologischen, strömungsmechanischen und rotordynamischen Vorgänge hochbelasteter Gleitlager bei höchsten Umfangsgeschwindigkeiten der Welle untersucht. Aufgrund bereits vielfach positiven Erfahrungen mit Wirbelstromsensoren von Micro-Epsilon in den existierenden Prüfständen zur Untersuchung hydrodynamischer Radialgleitlager oder von Gleitlager mit besonders hohen Belastungen werden auch in diesem neuen Prüfstand Sensoren der Baureihe eddyNCDT verwendet. Die Welle erreicht dabei Umfangsgeschwindigkeiten von bis zu 200 m/s, übliche Prüfstände erreichen maximal 120 m/s.

Im Prüfstand wird die Position des Prüflagergehäuses sowie die Relativbewegung zwischen dem Rotor und dem Prüflager durch Wirbelstromwegsensoren detektiert. Der Lagerspalt des Gleitlagers zwischen Lageroberfläche und Rotor lässt sich ebenfalls mit Wirbelstromsensoren erfassen. Dazu werden 22 Kanäle in den Versuchsaufbau integriert. Die Miniatur-Sensoren eddyNCDT mit 0,5 mm Messbereich sind direkt in den Prüfstand integrierbar, um den Lagerspalt mit höchster Präzision erfassen zu können.

*Reinhold Hoenicka, Produktmanager eddyNCDT, capaNCDT, Micro-Epsilon Messtechnik; Dr. Hardwig Blumenthal, Technische Universität Clausthal, Institut für Tribologie und Energiewandlungsmaschinen

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