Ethernet/IP Wireless Access Point für dezentrale und schwer zugängliche Bereiche

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Um den Zugang zu kritischen Produktionsdaten in Fertigungsbetrieben zu vereinfachen, bietet Rockwell Automation jetzt den Allen-Bradley Stratix 5100 Wireless Access Point (WAP) mit Workgroup Bridge an. Das erweitert den Einsatzbereich von Ethernet/IP.

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(Rockwell Automation)

Während herkömmliche Wireless-Clients nur mit einer einzigen IP-Adresse verbinden, bietet der Stratix 5100 WAP-Technikern die Möglichkeit, 20 IP-Adressen gleichzeitig zu verbinden. Damit verkürzt sich die Entwicklungszeit bei der Integration von Maschinen und Geräten in das industrielle Steuerungsnetzwerk.

Der WAP eignet sich für industrielle Netzwerke, die eine sichere und zuverlässige drahtlose Anschlussfähigkeit erfordern. Halbleiter der Enterprise-Klasse und optimierte Funksteuerung gewährleisten einen robusten mobilen Zugriff, der 802.11a/b/g/n mit 3x4-MIMO (Multiple-Input Multiple-Output)-Technologie und drei räumliche Ströme (Spatial Streams) umfasst.

Grundlage für Entscheidungsprozesse

„Automatisierungstechniker brauchen vermehrt Zugriff auf detailliertere Produktionsdaten und müssen Anschlussprobleme von Automatisierungsnetzwerken lösen können“, so Peter Pesch, Commercial Engineer Integrated Architecture bei Rockwell Automation. „Mit dem Stratix 5100 Wireless Access Point und der Workgroup Bridge greifen die Anwender selbst auf Produktionsdaten von dezentralen und schwer zugänglichen Bereichen zu. Diese Daten können sie dann zwischen Automatisierungssystemen austauschen und in Informationssysteme einspeisen, wo sie analysiert werden und als Grundlage für Entscheidungsprozesse dienen.“

Der WAP arbeitet mit Cisco IOS und bietet hervorragende Leistung und Konfigurationsoptionen. Zusätzlich ermöglicht der Stratix 5100 WAP die Integration in das Integrated-Architecture-System von Rockwell Automation mit detaillierten Netzwerkdiagnosedaten.

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