Steuerung & Antriebstechnik

Wo das Bier wächst

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Hopfen effizient trocknen – Optimieren der Darre

Dabei steuert ein Logikmodul Logo! über die ermittelten Daten eines Luftmassensors einen Frequenzumrichter, der das Gebläse der Darre regelt. Entscheidend für Ibel waren dabei die analogen Ein- und –Ausgänge des Logikmoduls von Siemens für Sensorsignale und Steuerung des Frequenzumrichters.

„Zu Beginn, wenn der Hopfen in der obersten Lage noch nass ist, kann ich das Gebläse mit voller Leistung fahren und damit die Trocknung insgesamt beschleunigen“, erläutert Ibel. „Wenn der Hopfen dann leichter wird, wird das Gebläse entsprechend heruntergeregelt. So sparen wir jetzt pro Durchgang über eine halbe Stunde Zeit und entsprechend Öl.“

Mittels eines Feuchtesensors erkennt Logo! den Feuchtewert des Hopfens. Hat dieser einen bestimmten Feuchtewert erreicht, wird er innerhalb weniger Minuten in die benachbarte Konditionieranlage gebracht. Dort wird der Feuchtigkeitsgehalt der Dolden vereinheitlicht.

Auch diesen Vorgang regelt das Logikmodul – durch den Vergleich von Temperatur und Feuchtigkeit innerhalb und außerhalb der Darre. Je nach Bedarf wird der Hopfen dann durch Zufuhr von Außenluft befeuchtet oder durch Abluft der Hopfendarre getrocknet. Über ein integriertes Textdisplay, das alle wichtigen Betriebszustände, Daten und Störungen anzeigt, kann Ibel den Betrieb der Anlage optimieren. Um den Prozess auch über Smartphone kontrollieren zu können, plant der Elektrotechnikermeister die Aufrüstung der Anlage auf Logo! 8. Das Siemens-Logikmodul der nächsten Generation bietet unter anderem vereinfachtes Handling, neues Display und mehr Kommunikationsmöglichkeiten.

Damit sichert Christian Ibel, dass die Spitzenqualität des erzeugten Hopfens bei der Trocknung erhalten bleibt. Für ein gutes Bier!

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