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Robotik Yaskawa bringt Motoman auf den Markt

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Vom Bedienfeld bis zum Roboter: Yaskawa stellt durchgängige und technisch einheitliche Lösungen sowie aktuelle Manipulatoren vor.

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Aktuelle Robotermodelle am Stand sind die ersten Vertreter der neuen Motoman GP-Serie von Yaskawa.
Aktuelle Robotermodelle am Stand sind die ersten Vertreter der neuen Motoman GP-Serie von Yaskawa.
(Bild: www.independent-light.com/Yaskawa)

Mit den drei Divisionen Robotics, Drives+Motion und Vipa deckt Yaskawa das gesamte Spektrum von Industrierobotern, Antriebssystemen und Steuerungstechnik aus einer Hand ab. Gleichzeitig stellen offene Schnittstellen die Anbindung an die gängigen Fremdsysteme sicher. Ein aktuelles Beispiel ist Motologix, die neue Generation der etablierten Schnittstelle Motoman Sync. Mit Motologix lassen sich Motoman-Roboter schnell mit den gängigen Programmiersprachen nach IEC-61131 in der SPS programmieren und steuern. Aktuell sind neben Profinet (S7-300 und S7-1500 programmiert in TIA-Portal) auch die Plattformen Ethernet/IP und Powerlink freigegeben.

Schnellste GP Roboter ihrer Klasse

Aktuelle Robotermodelle sind die ersten Vertreter der neuen Motoman GP-Serie sowie der kollaborative Motoman HC10. Die ersten GP Roboter mit 7 bzw. 8 kg Tragkraft sollen nicht nur die schnellsten ihrer Klasse sein, sondern sind auch komplett in der Schutzklasse IP67 ausgeführt. Sie können damit ohne weitere Modifizierungen auch in raueren Umgebungen für Handling- und andere Automatisierungsaufgaben eingesetztwerden.

Der Prototyp Motoman HC10 mit 1,2 m Reichweite und einem Handhabungsgewicht von 10 kg soll gemäß der technischen Spezifikation ISO TS15066 freigegeben werden. Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener soll der HC10 durch eine ausgereifte Kraft-Momenten-Sensorik in allen Achsen gewährleisten, die eine flexible Interaktion zwischen dem Roboterarm und seiner Umgebung ermöglicht.

Kraft-Momenten-Sensor Motofit

Kraft-Momenten-Sensoren messen Kräfte und Momente im dreidimensionalen Raum und sind daher vor allem bei Kontaktoperationen von Vorteil. Sie ermöglichen eine flexible Interaktion mit der Umgebung.

Die von Yaskawa entwickelte Kraftregelungsschnittstelle Motofit, die zusammen mit dem Handlingsroboter Motoman MH5F eingesetzt wird, verbindet die Möglichkeiten effizienter Controller-Technologie und mit denen der neuesten Manipulatoren-Generation. Durch Motofit können Bauteile auch dann exakt eingefügt werden, wenn sie unpräzise vorgelegt wurden.

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