Robotik

Yaskawa vergrößert Sitz der europäischen Robotics Division

| Redakteur: Sariana Kunze

Spatenstich bei Yaskawa in Allershauen (von links): Rupert Popp, Bürgermeister Allershausen, Tomio Sakamoto, Stellv. Generalkonsul, Japanisches Generalkonsulat München, Matthias Reinhard, Niederlassungsleiter Goldbeck Süd, Bruno J. Schnekenburger, President, Robotics Division, Manfred Stern, President & CEO Yaskawa Europe, Vice President Yaskawa Electric Corporation, und Robert Scholz, Landratsamt Freising.
Spatenstich bei Yaskawa in Allershauen (von links): Rupert Popp, Bürgermeister Allershausen, Tomio Sakamoto, Stellv. Generalkonsul, Japanisches Generalkonsulat München, Matthias Reinhard, Niederlassungsleiter Goldbeck Süd, Bruno J. Schnekenburger, President, Robotics Division, Manfred Stern, President & CEO Yaskawa Europe, Vice President Yaskawa Electric Corporation, und Robert Scholz, Landratsamt Freising. (Bild: Independent Light/Yaskawa)

Yaskawa vergrößert seinen Standort in Allershausen bei München, dem Sitz der europäischen Robotics Division: Fünf Jahre nachdem der japanische Technologiekonzerns seinen Neubau in der Yaskawastraße bezogen hat, wurde Mitte April der erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau mit 5.000 Quadratmetern Nutzfläche gefeiert

Yaskawa verfolgt in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen. Allershausen spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle als „Schaufenster für Europa“: Nach dem 14,6 Mio. Euro teuren Neubau im Jahr 2012 investiert Yaskawa mit dem Erweiterungsbau dort weitere 7,8 Mio. Euro.

Erstes europäisches Roboterwerk in Slowenien

Neben diesem Projekt in Allershausen plant das Unternehmen aktuell, das erste europäische Roboterwerk von Yaskawa im slowenischen Kocevje für eine Investitionssumme von ca. 25 Mio. Euro zu errichten, in dem ab Herbst 2018 die ersten Roboter produziert werden.

Die Robotics Division beschäftigt aktuell europaweit ca. 960 Mitarbeiter, davon knapp ein Drittel in Deutschland. In Allershausen sind es 290. Der Erweiterungsbau wird mit rund 1.200 Quadratmetern Büroflächen auf drei Stockwerken Platz für Mitarbeiter bieten, die von bisher getrennten Standorten zusammengeführt werden. Zudem werden ein über 2.000 Quadratmeter großer Werkstatt- und Produktionsbereich sowie ein rund 1.600 Quadratmeter großes Lager entstehen.

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